Monatsstatistik Marktanreizprogramm 2018 2019

Förderstatistik Marktanreizprogramm: Die Antragszahlen für Solaranlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen sind 2019 geringer als im Vorjahr.

 

Hohe Zuschüsse für Solarthermie, Holzheizungen &  Wärmepumpen

Wer über eine Solarthermieanlage, eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe nachdenkt, bekommt bis mindestens 2021 noch hohe Zuschüsse. Diese gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für viele Neubau- und Sanierungsvorhaben. Wichtig ist, dass die Anlagen den BAFA-Vorgaben entsprechen und Hausbesitzer die Fördermittel noch vor dem Einbau beantragen. Im Vergleich zu 2018 waren die Antragszahlen Anfang 2019 leicht rückläufig. Aktuell stehen also noch ausreichend Fördermittel zur Verfügung.

Alle Hausbesitzer, die künftig mit erneuerbaren Energien heizen möchten, sollten die Gunst der Stunde nutzen. Wer heute seinen Antrag beim BAFA stellt, der kann zu hundert Prozent auch davon ausgehen, einen Zuschuss zu seiner Investition zu erhalten - Förderfähigkeit der Anlage vorausgesetzt. Die Beantragung muss allerdings vor der Auftragsvergabe an einen Fachunternehmer erfolgen. Nach dem Bewilligungsbescheid kann die Umsetzung beginnen. Hausbesitzer haben dann ausreichend Zeit, die Technik einbauen zu lassen. Ist das erfolgt, übermitteln sie alle Rechnungen sowie eine Erklärung des Fachunternehmers an den Fördergeber. Das BAFA prüft alle Angaben und zahlt die Zuschüsse aus. Aber Achtung: Wer zu lange wartet, verschenkt bares Geld. Denn im Nachhinein lassen sich Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen nicht mehr fördern. 
 

Hohe Zuschüsse für erneuerbare Heizungssysteme

Möchten Bauherren und Sanierer mit erneuerbaren Energien heizen, bekommen Sie hohe Zuschüsse vom BAFA. So gibt es mindestens 500 Euro für Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und mehr als 2.000 Euro für Solaranlagen, die auch die Heizung unterstützen. Wer sich für eine effiziente Wärmepumpe interessiert, bekommt mindestens 1.300 Euro. Das Heizen mit Holz wird oft mit mehr als 2.000 Euro bezuschusst. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

 

Heizungssysteme Mindestförderung Weitere Informationen
Solarthermie-Anlagen
  • 500 Euro für Warmwasser-Solaranlagen
  • 2.000 Euro für Solaranlagen zur Heizungsunterstützung
Zur Übersicht der Förderung von Solaranlagen
Wärmepumpen
  • 1.300 Euro für elektrische Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • 4.000 Euro für elektrische Sole-/ oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen
  • 4.500 Euro für gasbetriebene Wärmepumpen

 

Zur Übersicht der Förderung von Wärmepumpen
Biomasseheizungen
  • 2.000 Euro für Pelletöfen mit Wassertasche
  • 3.000 für Pelletkessel
  • 3.500 Euro für Hackschnitzelkessel
  • 2.000 Euro für Scheitholzkessel
  • 5.000 Euro für Kombikessel
Zur Übersicht der Förderung von Biomasseheizungen
 

Wichtig zu wissen ist, dass die Fördermittel im Neubau nur dann erhältlich sind, wenn die Anlagen besonders effizient arbeiten. Im Bestand bekommen Hausbesitzer dabei höhere Zuschüsse. Diese gibt es außerdem auch dann, wenn sie ihr Gebäude zum KfW-Effizienzhaus 55 sanieren (50 Prozent der Zuschüsse extra) oder die alte Heizungsanlage optimieren (10 Prozent der Kosten extra).

Einen umfassenden Überblick über die verfügbaren BAFA-Mittel gibt auch unser Beitrag Nachhaltig Heizen mit erneuerbaren Energien.

 

MAP-Förderung lässt sich mit anderen Zuschüssen kumulieren

Staatliche Förderungen zur neuen Heizung mit erneuerbaren Energien gibt es nicht nur vom BAFA. Es existieren zahlreiche weitere Landes- sowie kommunale Programme, die mit der MAP-Förderung „kumulierbar“ sind. Auf diese Weise lassen sich die Investitionskosten für die neue Heizung mit erneuerbaren Energien weiter senken. Voraussetzung ist, dass Antragsteller die folgenden Regeln beachten:

 

1. Gesamtzuschuss darf Förderhöchstgrenze nicht überschreiten

Die Höhe der insgesamt gewährten Förderung pro Maßnahme ist auf das 2-Fache des BAFA-Fördersatzes begrenzt. Führt die Förderung eines anderen Fördergebers zur Überschreitung dieser Förderhöchstgrenze, wird der BAFA-Zuschuss entsprechend gekürzt.

 

2. Gibt es eine KfW-Förderung zusätzlich?

Unter dem Titel „Energieeffizient sanieren“ bietet die KfW verschiedene Programme, die auch den Einbau von Heizungen mit erneuerbaren Energien fördern. Kombinieren lassen sich die BAFA-Zuschüsse dabei mit zinsgünstigen Darlehen aus dem KfW-Programm 167. Diese decken die Anschaffungskosten ab, die nach Abzug der BAFA-Zuschüsse übrig bleiben. Anders sieht es bei der Beantragung von Sanierungsmaßnahmen über die Programme 152 und 430 der KfW aus. Hier ist keine Kumulierung möglich. Es gilt also zu prüfen, wer dabei die beste Förderung anbietet. In jedem Fall lohnt es, sich über weitere Fördermöglichkeiten (Land, Kommune, Bank, Energieversorger) zu informieren.

 

Sparpotential ermitteln  

Die passenden Fördermittel für Ihr Haus können Sie in unserer Fördermitteldatenbank ganz einfach ermitteln.
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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Grafik: Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

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