KfW

Zinsbindung, Bereitstellungsprovision und Smart Home Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ändert die Konditionen für Programme zum energetischen Bauen und Sanieren (151/152, 153 und 430). Ab dem 17. April 2018 verkürzt sich die Zeit der Zinsbindung, Sonderzahlungen sind dann nicht mehr kostenfrei möglich und auch die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit ist dann kürzer. Positiv: Mit neuem Merkblatt und einer überarbeiteten Liste förderfähiger Maßnahmen gibt es dann konkrete Angaben über förderbare Smart Home-Technologien.

 

Statt 20-jährige nur noch 10-jährige Zinsbindung beim Neubau

Wer ein neues Effizienzhaus baut, konnte die Finanzierung über das KfW-Programm 153 bisher mit einer 20-jährigen Zinsbindung wählen. Diese entfällt zum 17. April 2018. Bauherren können ihre Darlehen dann maximal 10 Jahre lang mit fester Verzinsung abzahlen. Vor dem Ende dieser Zeit unterbreitet die KfW ein Prolongationsangebot zur Anschlussfinanzierung. Dieses ist optional. Es richtet sich nach den Marktbedingungen zur jeweiligen Zeit und enthält keinen Förderbonus.

 

Zeitraum ohne Bereitstellungsprovision verkürzt

Aktuell können Hausbesitzer und Bauherren 12 Monate warten, bis sie sich Darlehen über die Programme 151/152 oder 153 auszahlen lassen. Erst danach müssen sie eine spezielle Bereitstellungsprovision zahlen. Mit den Änderungen der KfW- Konditionen sinkt dieser Zeitraum auf sechs Monate. Wer einen Kredit zum energetischen Bauen oder Sanieren beantragt, sollte dann also zeitnah mit der Umsetzung seines Vorhabens beginnen.

 

Keine kostenfreien Sonderzahlungen mehr möglich

Während Hausbesitzer und Bauherren Darlehen über die Programme 151/152 und 153 heute theoretisch komplett vorzeitig zurückzahlen können, ist auch das in Zukunft nicht mehr möglich. Denn dann streicht die KfW die kostenfreien Sondertilgungen aus den Konditionen und berechnet eine Vorfälligkeitsentschädigung.

 

Smart Home-Lösungen in den förderfähigen Maßnahmen

Ob Neubau oder Sanierung – Kredit oder Zuschuss: Mit einer neuen „Liste der förderfähigen Maßnahmen“ definiert die KfW förderfähige Smart Home-Lösungen. Wer in Zukunft ein Effizienzhaus baut oder ein altes Gebäude energetisch modernisiert, kann bei jeder Maßnahme auch digitale Lösungen mitfördern. Neben Displays, die über den Energieverbrauch informieren, gibt es Darlehen und Zuschüsse dann unter anderem für Monitoringsysteme oder elektronische Thermostate.

 

Ab wann gelten die neuen KfW-Konditionen?

Die Änderungen der KfW-Förderbedingungen gelten ab 17. April 2018 – ausschlaggebend ist der Posteingang bei der KfW. Möchten Bauherren und Sanierer noch von den aktuellen Bedingungen profitieren, sollten sie nicht lange warten. Zu beantragen sind die Mittel zeitnah bei der eigenen Hausbank. Wichtig: Ein Energieberater muss die Maßnahmen vorher prüfen und bestätigen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

Foto: KfW

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