Fußbodendämmung ist für Profis einfach zu installieren und kann an der richtigen Stelle sehr wirksam sein. Schallisolierung und Wärmeisolierung gehen dabei häufig Hand in Hand. Lesen Sie bei Effizienzhaus-online mehr über die richtigen Dämmstoffe und die fachgerechte Verlegung!

 

Wärmdämmung zwischen einzelnen Wohnräumen

Die Fußbodendämmung verhindert den Verlust von Heizwärme über darunter gelegene, kühlere Räume. Sie dient als energetische Schutzschicht zwischen unterschiedlich genutzten Räumen und einzelnen Wohneinheiten. Je nach Nutzung ist sie mehr oder weniger relevant.
Das Kinderzimmer liegt über dem Wohnzimmer? Beide Räume sind ähnlich beheizt und die Wärmeisolation spielt insofern eine untergeordnete Rolle. Ganz anders sieht das aber bei einer Wohnung im Erdgeschoss über dem ungeheizten Keller aus. Auch bei einer Fußbodenheizung ist die Fußbodendämmung unverzichtbar, um nicht einen großen Teil der Heizwirkung über den kühlen Fußboden nach unten zu verlieren.

 

Trittschall- und Wärmedämmung fachgerecht kombiniert

Die Trittschalldämmung ist ein wichtiges Element für hohen Wohnkomfort. Besonders alte Holzbalkendecken übertragen Schall sehr gut. Aber auch moderne, schwimmend verlegte Fertigböden sorgen ohne richtige Dämmung für "hellhörige" Räume und entsprechend hohes Stresspotential im Mehrfamilienhaus. Im Einfamilienhaus ist der Schallschutz genauso wichtig, damit Eltern den Kindern nicht das Toben verbieten müssen, auch wenn sich die Kinderzimmer in den oberen Etagen befinden.
Für die Schalldämpfung sind andere Eigenschaften verantwortlich, als für die Wärmeisolation. Gefragt sind vor allem flexible Werkstoffe mit viel Masse. Gute Wärmedämmung muss daher nicht zwingend mit hoher Trittschalldämpfung einhergehen. Doppel isoliert besser: Bei der Fußbodendämmung werden oft kombinierte Systeme mit zwei Schichten aus verschiedenen Materialien und versetzt verlegten Stößen installiert. Andere Dämmstoffe wie Steinwolle oder Holzfaserplatten leisten zugleich gute Wärmedämmung und zuverlässigen Schallschutz.

 

Fußbodendämmung bei beheiztem und unbeheiztem Keller

Ohne Dämmung nach unten ist es kaum möglich, die Vorgaben der EnEV einzuhalten. Im Erdgeschoss über einem unbeheiztem Keller ist der Trittschall nicht störend. Dafür spielt die Wärmeisolation eine umso größere Rolle.
Eine starke Fußbodendämmung im Erdgeschoss kann eine günstige Alternative zur Perimeterdämmung darstellen. Allerdings ist es häufig sinnvoller und kostengünstiger, die Kellerdecke von unten zu isolieren. So sind auch Dämmstärken von 16 Zentimetern und mehr ohne empfindliche Wohnraumverluste realisierbar.
Soll der Keller beheizt und ausgebaut werden, müssen Sie auch die Bodenplatte dämmen, um Wärmeverluste zum kühlen Erdreich hin zu begrenzen. Im Neubau geschieht das zum Teil direkt von unten. Im Altbau ist die Dämmung der Bodenplatte ein großer Aufwand. Hier stellt die Perimeterdämmung für die Kellerwände höhere Anforderungen und sorgt für hohe Ausbaukosten.

 

Fußbodendämmung begehbar gestalten

Je nach gewähltem Dämmstoff und Deckenkonstruktion kann bei fast jedem Fußboden die Dämmung begehbar gestaltet werden. Damit entfällt der Aufwand für eine zusätzliche, begehbare Beplankung. Allerdings ist bei alten Balkendecken die Unterkonstruktion dafür oft nicht geeignet. In diesem Fall können Sie leichte Matten aus Steinwolle oder Glaswolle oder günstige Schüttdämmung installieren und so beim Dämmstoff Kosten sparen.
Soll die Fußbodendämmung begehbar sein, muss der Dämmstoff unter Trittlast formstabil bleiben. Vorzugsweise eignen sich dafür neben festen Schaumplatten aus XPS oder PUR auch Holzfaserplatten aus erneuerbaren Rohstoffen.

 

Auf die Aufbauhöhe achten!

Eine starke Dämmung ist immer von Vorteil. Doch bei der energetischen Sanierung sind der Fußbodendämmung von der Höhe her Grenzen gesetzt. Durch die vorgegebene Raumhöhe, Türen, Schwellen etc. lässt sich die Aufbauhöhe des Fußbodens nicht beliebig erhöhen. Muss bei geringer Höhe eine möglichst starke Wirkung erzielt werden, eignen sich Hochleistungsdämmstoffe, die schon in geringer Stärke sehr gut isolieren.
 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

Foto: Ingo Bartussek - fotolia.com

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