Energie sparen ist für die meisten Haushalte ein wichtiges Ziel. Wer Energie spart, entlastet damit die Kasse und die Umwelt zugleich. Bei der Sanierung eines Altbaus spielt dieses Ziel eine ebenso wichtige Rolle, wie beim Hinterfragen des persönlichen Verbrauchsverhaltens. Lesen Sie bei Effizienzhaus-online, wie Sie die Zahlen auf der Betriebskostenabrechnung effektiv senken können!

 

Klima und Haushaltskasse schonen: Gute Anlässe zum Energie sparen

In Deutschland machen die Energiekosten teils über 8 Prozent der Haushaltsausgaben aus. Das allein wäre schon ein guter Anlass zum Energiesparen. Dazu kommt die Motivation, das Klima zu entlasten und den CO2-Ausstoß zu vermindern, der mit jeder produzierten Kilowattstunde Strom und Heizenergie verbunden ist.

 

Strom sparen: Auch ohne große Investitionen

Ein guter Weg zum Strom sparen, ist der Austausch alter Haushaltsgeräte gegen Neugeräte mit hoher Energieeffizienzklasse. Während ein Kühlschrank eine recht hohe Investition bedeutet, kann das bei der Beleuchtung kontinuierlich und mit geringem finanziellen Einsatz erfolgen. Moderne LED und Energiesparlampen sind flexibel einsetzbar und erzeugen ein natürliches, angenehmes Licht. Auch vernetzte Lichttechnik steigert in Zeiten von Smart Home die Energieeffizienz und den Komfort und senkt dabei die Energiekosten.

Mit einfachen Stromzähler-Steckern können Sie die schlimmsten Stromfresser gezielt identifizieren. Ein typischer Fall, den Sie so nicht ermitteln: Die veraltete oder ungünstig installierte Heizungspumpe. Haben Sie die im Verdacht, mehr als nötig zu verbrauchen, schafft ein Wartungstermin Klarheit. Bei Bedarf können Sie die Umwälzpumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe austauschen lassen. Die Investition lohnt sich, weil die Heizung in vielen Haushalten auch einer der größten Stromverbraucher ist.

Schließlich erzeugen die meisten Haushalte auch durch das Verbrauchsverhalten mehr Kosten, als nötig. Wenn Sie den Stromverbrauch von unnötig eingeschalteter Beleuchtung und Geräten in Stand by berechnen, ist das für viele Mieter und Hausbesitzer ein milder Schock. Es lohnt sich, kleine Ausnahmen konsequent zu vermeiden. Stand by Verluste mindern Sie schon durch den Einsatz einer intelligenten Steckerleiste.

 

Heizenergie sparen heiß Kosten sparen

Der Austausch einer veralteten Heizung ist ein Schritt, der massive Einsparungen mit sich bringen kann. Bringen Sie Heizkörper und Heizungssteuerung auf den neuesten Stand, amortisiert sich das oft innerhalb der Lebensdauer der Anlage finanziell und spart zudem viel CO2 ein. Doch auch kleinere Maßnahmen ohne hohe Investitionen helfen beim Heizenergie sparen. Dazu gehört es, täglich richtig zu lüften. Auch, wenn Sie die Zimmertüren konsequent geschlossen halten, selten genutzte Räume auf Frostschutz oder niedrige Temperatur stellen und Räume nicht quer heizen, zeigt das Wirkung.

Stellen Sie auch sicher, dass die Heizkörper richtig entlüftet sind. Für die bedarfsgerechte Einstellung der Heizung lassen sich digitale Thermostate einfach nachrüsten. Auch eine einfache Innendämmung und die Isolierung der Heizungsrohre sind häufig sinnvolle Maßnahmen, die mit wenig finanziellem Einsatz realisiert werden können.

 

Beim Warmwasser lässt sich viel Energie sparen

Ein bedeutender Teil der Heizenergie wird für die Warmwasserbereitung aufgewendet. Das kann insbesondere in den Sommermonaten zur Kostenfalle werden, wenn die Heizung abgeschaltet bleibt und ein teurer, elektrischer Heizstab das Wasser erhitzt.

Der eigene Verbrauch ist hier die wichtigste Ansatzstelle. Wann immer möglich sollten Sie nur kaltes Wasser beziehen und den Warmwasserhahn konsequent geschlossen halten. Wenn eine vierköpfige Familie auf Sparduschköpfe umsteigt, kann das pro Jahr eine Ersparnis im dreistelligen Bereich erzeugen.

 

Staatliche Förderung für Energiesparmaßnahmen

Viele Maßnahmen, die eine finanzielle Investition erfordern, können Hausbesitzer und Mieter staatlich fördern lassen. Das gilt für Modernisierungen mit hohem Kosteneinsatz wie den Heizungstausch. Und auch für mittlere Anschaffungen wie energieeffiziente Küchengeräte gibt es Förderprogramme. Lassen Sie sich diese Möglichkeit nicht entgehen!

 

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Verbraucherberatung: Tipps, Tricks und praktische Ratschläge

Die Energiesparexperten der Verbraucherzentralen kennen alle Tipps, Tricks und Kniffe. Mit viel Erfahrung bei den typischen Fallstricken, die das Energiesparen im Haushalt erschweren, helfen sie den Verbrauchern durch praktische Ratschläge, Kosten zu vermeiden.

Nutzen Sie die in vielen Fällen kostenlosen Beratungsangebote! Für eine weiterführende und detaillierte Beratung zum Thema Energieeffizienz können Sie einen zertifizierten Energieberater hinzuziehen. Auch diese Investition hat sich in den meisten Fällen schnell rentiert.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: fotomek - Fotolia.com

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