Energie sparen entlastet die Haushaltskasse und das Klima gleichermaßen. Einfache Energiespartipps setzen an unseren Verbrauchsgewohnheiten an und lassen sich nach einer Umstellungsphase ganz leicht im Alltag umsetzen. Wesentlich komplexer und teurer, aber auch wirksamer ist die Anwendung von Effizienzmaßnahmen bei der energetischen Sanierung eines Altbaus und im Neubau. Lesen Sie bei Effizienzhaus-online, wie Sie die Ausgaben für Heizung und Strom effektiv senken!

 

Strom sparen: Auch ohne große Investitionen

Ein großer Teil der Energiekosten entfällt auf die Stromrechnung. In der CO2-Bilanz ist die Energiegewinnung zur Stromerzeugung einer der wichtigsten Posten. Mit der zunehmenden Nutzung von Elektromobilität wird der Bedarf in Zukunft noch deutlich steigen. Sichern Sie sich Kostenvorteile, indem Sie einfache Energiespartipps bei Ihren elektrischen Geräten umsetzen!

Strom sparen lässt sich durch den Austausch ineffizienter Haushaltsgeräte gegen neue mit hoher Energieeffizienzklasse. Vom Kühlschrank bis zur Beleuchtung können Sie durch effiziente und lang haltbare Lösungen dauerhaft sparen. Die Kosten für die Neuanschaffung lohnen sich in manchen Fällen schon nach wenigen Jahren auch finanziell. Moderne LED und Energiesparlampen beispielsweise sind flexibel einsetzbar und erzeugen ein natürliches, angenehmes Licht. Auch vernetzte Lichttechnik steigert in Zeiten von Smart Home die Energieeffizienz und den Komfort und senkt dabei die Energiekosten.
Stromzähler-Stecker helfen, die größten Stromfresser zu identifizieren.

Veraltete, ungeregelte oder falsch dimensionierte Heizungspumpen sind Stromverbraucher, die oft der Aufmerksamkeit entgehen. Haben Sie die im Verdacht, mehr als nötig zu verbrauchen, schafft ein Wartungstermin Klarheit. Bei Bedarf können Sie die Umwälzpumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe austauschen lassen. Die Investition lohnt sich, weil die Heizung in vielen Haushalten auch einer der größten Stromverbraucher ist.

Die meisten Haushalte erzeugen mehr Kosten als nötig, weil Anwender Verbraucher nicht komplett abschalten. Der Stromverbrauch von Lichtquellen, Beleuchtung und Geräten im Stand-by-Modus ist für sich genommen minimal. Doch durch die Vielzahl der Verbraucher in modernen Haushalten summiert sich das auf erstaunlich große Summen im Jahr. Vermeiden Sie kleine Ausnahmen und nutzen Sie intelligente Steckerleisten und Pilotschalter, um alle Geräte bei Nichtbedarf komplett vom Netz zu trennen.

Wer sein Verbrauchsverhalten von Experten überprüfen lassen möchte, kann sich auch für eine Beratung durch die Verbraucherzentrale entscheiden. Manche Energieanbieter haben dafür eigene Angebote für ihre Kunden.

 

Heizenergie sparen heißt Kosten sparen

Der zweite, große Posten bei den Energiekosten entsteht durch die Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser. Auch hier setzen die einfachsten Tipps zum Energie sparen beim Verbrauchsverhalten an. Schritte wie richtiges Lüften , das regelmäßige Entlüften der Heizkörper und die Absenkung der Solltemperatur können zu deutlich niedrigerem Verbrauch führen. Sie lassen sich einfach umsetzen, ohne Änderungen am System vornehmen zu müssen. Hoher Komfort und nennenswerte Einsparpotenziale bietet die Installation einer digitalen Heizungsregelung im Rahmen eines Smart Home-Konzepts.

 

Beim Warmwasser lässt sich viel Energie sparen

Besondere Aufmerksamkeit beim Energie sparen verdient der Warmwasserverbrauch. Je nach Art der Warmwasserbereitung können einfache Energiespartipps hier für nennenswert sinkende Kosten sorgen. Bei hohen Warmwasserkosten kann es auch sinnvoll sein, Alternativen wie einen bedarfsgerechten Durchlauferhitzer durchzurechnen. Ansonsten kann die Warmwasserbereitung insbesondere in den Sommermonaten zur Kostenfalle werden, wenn die Heizung abgeschaltet bleibt und ein teurer, elektrischer Heizstab das Wasser erhitzt.

Eine höhere Energieeffizienz der Heizung ist der nächste Schritt und in den meisten Fällen mit relativ hohen Investitionen verbunden. Bei der energetischen Sanierung steht das Ziel im Mittelpunkt, den Heizbedarf und die Wärmeverluste zu reduzieren. Der energetische Zustand von Gebäuden lässt sich durch den laut Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen Energieausweis vergleichen.

Aber es gibt auch einfachere Methoden: Der eigene Verbrauch ist hier die wichtigste Ansatzstelle. Wann immer möglich sollten Sie nur kaltes Wasser beziehen und den Warmwasserhahn konsequent geschlossen halten. Wenn eine vierköpfige Familie auf Sparduschköpfe umsteigt, kann das pro Jahr eine Ersparnis im dreistelligen Bereich erzeugen.

 

Staatliche Förderung für Energiesparmaßnahmen

Die effektivsten Maßnahmen zum Energie sparen ermittelt der Energieberater nach einer Prüfung des Gebäudes vor Ort. Hohe Fördermittel von BAFA, KfW und regionaler Stellen machen gemeinsam mit den nachhaltig sinkenden Energiekosten die Ausgaben in vielen Fällen zu einer lohnenden Investition.

Viele Maßnahmen, die eine finanzielle Investition erfordern, können Hausbesitzer und Mieter staatlich fördern lassen. Das gilt für Modernisierungen wie den Heizungstausch. Und auch für mittlere Anschaffungen wie energieeffiziente Küchengeräte gibt es Förderprogramme. Lassen Sie sich diese Möglichkeit nicht entgehen!

 

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Verbraucherberatung: Tipps, Tricks und praktische Ratschläge

Die Energiesparexperten der Verbraucherzentralen kennen alle Tipps, Tricks und Kniffe. Mit viel Erfahrung bei den typischen Fallstricken, die das Energiesparen im Haushalt erschweren, helfen sie den Verbrauchern durch praktische Ratschläge, Kosten zu vermeiden.

Nutzen Sie die in vielen Fällen kostenlosen Beratungsangebote! Für eine weiterführende und detaillierte Beratung zum Thema Energieeffizienz können Sie einen zertifizierten Energieberater hinzuziehen. Auch diese Investition hat sich in den meisten Fällen schnell amortisiert.

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Sie wollen sich über eine energetische Sanierung fachkundig beraten lassen oder brauchen gezielte Energiespartipps? Dann finden Sie hier einen Energieberater in Ihrer Nähe:
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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: fotomek - Fotolia.com

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