Gemütlichkeit im Haus

Gemütlichkeit und Behaglichkeit sind in der kalten Jahreszeit gefragt. Eine Sanierung hilft, den Wohnkomfort zu verbessern.

 

So lässt sich die Behaglichkeit mit Sanierungsmaßnahmen steigern

In der kalten Jahreszeit verbringen wir viel Zeit in unseren vier Wänden, Wohnkomfort und Behaglichkeit stehen an oberster Stelle der Wunschliste. Doch leider macht vielen Altbaubewohnern die Bausubstanz einen Strich durch die Rechnung. Deshalb hier ein paar Tipps, wie Sie mit einer Sanierung wieder mehr Gemütlichkeit in die eigenen vier Wänden einzieht.

Wie gemütlich es im Haus ist, zeigt der Grad der thermischen Behaglichkeit. Denn der beschreibt das menschliche Wärmeempfinden in einem Raum, so dass sich der Komfort beurteilen lässt. Einfluss haben dabei folgende Faktoren:

•    Lufttemperatur
•    Oberflächentemperatur
•    relative Luftfeuchte
•    Luftbewegungen
•    Raumluftqualität

Für ein wohliges und gemütliches Klima müssen alle Parameter günstig sein. Im Altbau lässt sich das oft nur mit geeigneten Sanierungsmaßnahmen erreichen.
 

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Mehr Wohnkomfort durch optimale Wärmeübertragung

Entscheidend für die Behaglichkeit ist die Verteilung der Luft- und Oberflächentemperaturen in einem Raum. Wer sich ohnehin für eine neue Heizung entscheidet, sollte dabei über einen Austausch der Heizkörper nachdenken. Neue Modelle heizen die Räume gleichmäßig auf und begünstigen den sparsamen Betrieb von Brennwert- oder Umweltheizsystemen. Noch besser: Eine Fußbodenheizung nachrüsten. Diese bringt Wärme sonnengleich in die Räume und sorgt für viel Gemütlichkeit. Meist lassen sich beide Systeme kombinieren.

 

Hydraulischer Abgleich für wohlige Wärme

Für eine höhere Behaglichkeit sorgt auch ein hydraulischer Abgleich. Bei der Maßnahme stellen Experten die Heizung so ein, dass alle Räume im Haus mit der optimalen Wärmemenge versorgt werden. Das steigert den Komfort und senkt die Heizkosten. Diese Heizoptimierung wird vom BAFA bezuschusst.

 

Hohe Behaglichkeit durch einen Kaminofen

Mit freier Sicht auf ein loderndes Feuer, romantischem Knistern und angenehmen Düften sorgen auch Kaminöfen für echte Gemütlichkeit. Sie bringen gemütliche Wärme in ihre Aufstellräume und können sogar die zentrale Heizung zeitweise ersetzen. Als Heizunterstützung können Kaminöfen fungieren, wenn die Geräte mit einer sogenannten Wassertasche ausgestattet sind. Auch die Heizkosten sinken beim Heizen mit dem Kaminofen. Noch mehr, wenn Sie Zugang zu günstigem Holz haben.

 

Gute Luft für Gemütlichkeit im eigenen Haus

Die Raumluft sollte ausreichend Sauerstoff enthalten und frei von Schadstoffen oder Gerüchen sein. Auch die relative Feuchte muss für eine hohe Behaglichkeit im optimalen Bereich liegen. Erreichen lässt sich das mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung, die verbrauchte Luft kontinuierlich durch frische ersetzt. Das Besondere: Arbeiten die Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, können sie die Wärme der Abluft auf die Zuluft übertragen. Das schützt vor Zugerscheinungen und senkt die Heizkosten.

 

Zugluft adé durch neue Fenster und Türen

Alte Fenster und betagte Haus- und Kellertüren sind undicht und verlieren viel Wärme. Ihre Oberflächentemperaturen sind oft sogar so niedrig, dass sich die Raumluft an ihnen abkühlt. Die kalte Luft fällt nach unten und Zugluft entsteht. Abhilfe schafft ein Austausch. Denn neue Fenster und Türen sind dicht und energiesparend. Aber Achtung: Wer mehr als ein Drittel der Fenster austauscht, dichtet sein Gebäude ab. Zum Schutz vor Feuchteschäden ist dann ein sogenanntes Lüftungskonzept zu erstellen.

 

Interessant zu wissen  

Unser Tipp: Ein Austausch von Fenstern und Türen wird gefördert. Informieren Sie sich auf Effizienzhaus-online wie das geht:

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Abschied von kalten Füßen mit Kellerdeckendämmung

Auch ein fußkalter Boden im Erdgeschoss kann die Behaglichkeit ganz empfindlich stören. Abhilfe ist hier jedoch schnell geschaffen – mit einer Kellerdeckendämmung. Die verhindert, dass die Wärme aus dem Erdgeschoss in den kalten Keller abzieht und im Gegenzug das Aufsteigen von Kälte. Angenehmer Nebeneffekt: Die Heizkosten sinken. Ist das Haus nicht unterkellert, hilft auch eine Dämmung des Fußbodens gegen lästige Fußkälte.

 

Dämmung an den Wänden für höhere Behaglichkeit

Für Unbehagen sorgen auch schlecht gedämmte Wände. Sie lassen viel Wärme entweichen und haben kalte Oberflächen. Menschen, die ständig mit diesen im Strahlungsaustausch stehen, empfinden das als unbehaglich und wenig gemütlich. Eine Lösung ist die Dämmung der Fassade. Sie erhöht die energetische Qualität der Gebäudehülle und senkt zudem die Heizkosten.

 

Besonders sinnvoll: Ganzheitliches Herangehen

Wie wir hier aufgezeigt haben, hängt die thermische Behaglichkeit von zahlreichen Faktoren ab. Wer die Gemütlichkeit spürbar steigern möchte, sollte ganzheitlich vorgehen und die richtigen Maßnahmen kombinieren. Dafür können Hausbesitzer die energetische Sanierung online durchspielen.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: NinaMalyna - Fotolia.com

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