Tipps für mehr Gemütlichkeit im Haus

Tipps für mehr Gemütlichkeit

Gemütlichkeit und Behaglichkeit sind in der kalten Jahreszeit gefragt. Eine Sanierung hilft, den Wohnkomfort zu verbessern.

 

So lässt sich die Behaglichkeit mit Sanierungsmaßnahmen steigern

Gemütlichkeit ist in der kalten Jahreszeit Trumpf. Wir verbringen viel Zeit in unseren vier Wänden, Wohnkomfort und Behaglichkeit stehen an oberster Stelle der Wunschliste. Doch leider macht vielen Altbaubewohnern die Bausubstanz einen Strich durch die Rechnung. Deshalb hier ein paar Tipps, wie mit einer Sanierung wieder Behaglichkeit in die eigenen vier Wänden einzieht.

Haben Sie schon einmal etwas von thermischer Behaglichkeit gehört? Dieser Fachbegriff umschreibt das menschliche Wärmeempfinden in einem Raum, so dass sich der thermische Komfort beurteilen lässt. Einfach gesagt: Es geht um die Faktoren, die notwendig sind, damit wir uns wohlfühlen. In die thermische Behaglichkeit fließen Werte ein wie die Lufttemperatur des Raumes und die Oberflächentemperaturen der Wände. Will sich Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden also partout nicht einstellen, hilft ein Blick auf die Temperaturverhältnisse.

 

Mehr Wohnkomfort dank optimaler Wärmeübertragung

Oben warm und unten kalt? Alte Heizkörper verteilen die Wärme im Raum oft nicht optimal. Moderne Heizflächen sorgen dafür, dass jeder seinen individuellen Wärmekomfort erreichen kann. Wer zum Beispiel eine neue Brennwertheizung (Gasheizung oder Ölheizung mit Brennwerttechnik) installiert oder mit Erneuerbaren Energien heizt, sollte entweder gleich auf eine Fußbodenheizung umsteigen oder auch die Heizkörper erneuern. Fußbodenheizung und moderne Heizkörper unterstützen die Effizienz von Brennwerttechnik und Erneuerbaren Energien. Die Wärmeübergabe wird optimal und schnell angepasst – das spart Heizkosten und sorgt für mehr Behaglichkeit. Möglich ist aber auch eine Kombination aus beiden Systemen: zum Beispiel eine Fußbodenheizung für den Wohnbereich und Heizkörper für das Bad. Wer nicht gleich Heizung und Heizkörper erneuern will: Auch ein hydraulischer Abgleich der Heizung kann helfen, die Wärme wieder komfortabler im Haus zu verteilen. Dabei wird die Heizungsanlage samt Heizkörpern komplett optimiert und richtig eingestellt.

 

Abschied von kalten Füßen mit Kellerdeckendämmung

Ein fußkalter Boden im Erdgeschoss kann die Behaglich ganz empfindlich stören. Abhilfe ist hier jedoch schnell geschaffen – mit einer Kellerdeckendämmung. Die verhindert, dass die Wärme aus dem Erdgeschoss in den kalten Keller abzieht und im Gegenzug das Aufsteigen von Kälte. Angenehmer Nebeneffekt der neuen Behaglichkeit: Die Heizkosten sinken auch. Ist das Haus nicht unterkellert, hilft eine Dämmung des Fußbodens gegen lästige Fußkälte.

 

Zugluft adé

Undichte Fenster und Türen sind im Altbau keine Seltenheit. Sie beeinträchtigen die Behaglichkeit allerdings ganz erheblich, weil wir die Raumtemperatur durch Zugluft als deutlich kühler empfinden, als sie tatsächlich ist. Die Folge: Die Heizung wird hochgedreht, die Heizkosten steigen, Gemütlichkeit will sich aber nach wie vor nicht einstellen.

Auch wenn die Wände sehr schlecht gedämmt sind, kann sich ein Unbehagen entwickeln. Das bewirken die großen Temperaturunterschiede zwischen der warmen Raumluft und den kalten Oberflächen der Außenwände. Dagegen hilft eine Fassadendämmung. Sie sorgt für warme Wandoberflächen und damit für spürbar mehr Behaglichkeit.

Und bevor ein Fenstertausch Schluss macht mit zugigen Ritzen und Spalten, können sich Hausbesitzer mit Dichtprofilen behelfen. Die selbstklebenden Profile gibt es für verschiedene Spaltbreiten sowie für Fenster und Türen. Damit gehören Zugluft und durch Ritzen abziehende Wärme der Vergangenheit an und Gemütlichkeit hält Einzug in jeden Altbau.

Für mehr Wohnkomfort kann eine energetische Sanierung sorgen. Um die optimalen Maßnahmen für Ihr Gebäude zu ermitteln starten Sie den

Sanierungsrechner

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
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