Der Programmname „Altersgerecht Umbauen“ lässt auf den ersten Blick nicht vermuten, dass sich dahinter auch eine Smart Home-Förderung durch die KfW verbirgt. Für bestimmte Smart Home-Komponenten und -Lösungen gibt es einen zinsgünstigen Kredit oder einen attraktiven Investitionszuschuss durch die KfW. Denn sie sorgen für weniger Barrieren und für mehr Wohnkomfort. Und gut zu wissen: Die Förderung wird altersunabhängig vergeben. Also jetzt fürs Alter vorbauen und das Mehr an Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit schon heute genießen.

 

Was wird gefördert?

Barrierefreies Wohnen besteht nicht nur aus der Beseitigung von räumlichen Barrieren wie Treppen und Stufen oder einem altersgerechten Bad. Barrierefreies Wohnen steht auch für mehr Wohnkomfort durch eine intelligente Haussteuerung, die ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter ermöglicht. Gefördert wird nach den KfW-Bestimmungen die Nachrüstung einer automatischen Steuerung für Türen, Tore, Fenster, Jalousien und Rollläden. Zusätzlich förderfähig sind alle Smart Home-Komponenten zur Orientierung und Kommunikation. Dazu zählten die automatische Steuerung von Beleuchtung, Heizungs- und Klimatechnik, Sicherheitssystemen sowie der Türkommunikation. Sie alle leisten einen großen Beitrag zum altersgerechtem Wohnen.

 

Wie wird gefördert?

Im Programm 159 vergibt die KfW zinsgünstige Kredite für Einbruchschutz, mehr Wohnkomfort und weniger Barrieren. Der Förderkredit beläuft sich auf maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Aktuell beträgt der effektive Jahreszins ab 0,75 Prozent (Stand 17.01.2017). Damit lässt sich das eigene Smart Home sehr günstig finanzieren. Wer keinen Kredit benötigt, für den steht im Programm 455 ein Zuschuss zur Smart Home-Investition bereit. Der Zuschuss beträgt 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit). Alternativ stehen für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" Zuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bereit (max. 6.250 Euro pro Wohneinheit). Die KfW hat die Mindest-Investionssumme für Einzelmaßnahmen gesenkt und zahlt Zuschüsse jetzt bereits ab 50 Euro aus. Die maximale Fördersumme beträgt 1.500 Euro.

 

Wie ist die Smart Home-Förderung zu beantragen und was gilt es zu beachten?   

Für die Beantragung von Kredit oder Zuschuss gelten unterschiedliche Regelungen. Prinzipiell ist zu beachten: Die Förderung muss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Erst wenn die Zusage durch die KfW vorliegt, können die Arbeiten beginnen. Die Beantragung des Förderkredits erfolgt über ein durchleitendes Kreditinstitut, im Regelfall die Hausbank. Der Zuschuss wird über das neue KfW-Zuschussportal direkt beantragt. Eine Kombination mit weiteren Fördermitteln, beispielsweise zur energieeffizienten Sanierung, ist möglich. Einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten auf Bundes-, Landes- oder regionaler Ebene gibt unsere kostenfreie Fördermittelauskunft.

 

Wer kann die Förderung beantragen?

Altersunabhängig können sowohl Eigentümer, die in selbst genutzte oder vermietete Wohnungen investieren, als auch Käufer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen die Smart Home-Förderung beantragen. Die Förderung wird auch Mietern gewährt, deren Vermieter den Umbauten zustimmen.

 

Welche technischen Mindestanforderungen gelten für eine Förderung?

Was in punkto Smart Home genau gefördert wird und welche Mindestanforderungen hierbei gelten, ist in der Anlage zum Merkblatt "Altersgerecht Umbauen" für Kredit und Zuschuss detailliert geregelt. Mit der Förderung vom Staat lässt sich der Traum vom intelligenten Wohnen im eigenen Smart Home leichter realisieren.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik
Foto: Fotolia

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Förderung für Smart Home

Förderung

Selbstverständlich kann der clevere Sanierer auch hier von Fördermaßnahmen und Zuschüssen profitieren. KfW Programm 159 und 455 fördern geplante Maßnahmen für Einbruchschutz, Wohnkomfort und altersgerechtes Wohnen.

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