Neue Förderung für mehr Einbruchschutz

Förderung für Einbruchschutz

Die meisten Einbrecher schlagen in der Dunkelheit zu. Mit Maßnahmen zum Einbruchschutz sorgen Hausbesitzer für mehr Sicherheit.

 

KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" wird ausgeweitet

Ob neue Alarmanlage oder einbruchhemmende Fenster - Hausbesitzer und Mieter, die ihre eigenen vier Wände gegen Einbrecher sichern, können ab sofort Zuschüsse zur Verbesserung des Einbruchschutzes bei der KfW in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden die Zuschüsse für einen barrierefreien Umbau und das Erreichen des Standards "Altersgerechtes Haus" erhöht. Dabei sind die Sanierungsmaßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz frei kombinierbar.
 

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland nimmt stetig zu. Investitionen in den Einbruchschutz machen sich bezahlt! So gibt fast die Hälfte aller Einbrecher nach wenigen Minuten auf, wenn effektive Einbruchschutz-Maßnahmen sie am Eindringen hindern. Deshalb gibt die Bundesregierung ab sofort Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz.

 

Bis zu 1.500 Euro Zuschuss für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Folgende Sanierungsmaßnahmen zum Einbruchschutz werden ab sofort im Rahmen des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" eigenständig (also auch ohne barrierefreien Umbau) gefördert:
•    der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Bewegungsmeldern und Außenbeleuchtung im Eingangsbereich,
•    der Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren und
•    die Nachrüstung von Fenstern und einbruchhemmenden Rollläden.

Dabei richtet sich die Höhe der Zuschüsse nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten: Die Zuschüsse betragen für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus einheitlich 10 Prozent (bisher 8 Prozent) und für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" 12,5 Prozent (bisher 10 Prozent) der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindestinvestitionskosten werden von 3.750 Euro auf 2.000 Euro gesenkt. Konkret bedeutet dies für Hausbesitzer Zuschüsse zwischen 200 Euro und 1.500 Euro für den Einbruchschutz.

 

Höhere Förderung bei Kombi: Einbruchschutz und altersgerechter Umbau

Wer Maßnahmen zum Einbruchschutz mit dem altersgerechten Umbau kombiniert, kann einen Zuschuss je nach Höhe der Investitionskosten von mindestens 200 Euro bis maximal 5.000 Euro beantragen. Gefördert wird der Abbau von Barrieren wie beispielsweise der Einbau einer bodengleichen Dusche im Bad, die Verbreiterung von Türen, Grundrissänderungen oder schwellenlose Hauseingangs- und Wohnungstüren. Für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" steigt der Zuschuss sogar auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei maximal 6.250 Euro.

Bei allen Sanierungsmaßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig. Voraussetzung für die KfW-Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks. Die Förderung der KfW muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden. Die Zuschüsse können wie gewohnt mit den Förderprogrammen zur energetischen Sanierung kombiniert werden.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Förderungen mit unser Fördermittelauskunft.

 

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Quelle: KfW / Bosch Thermotechnik
Foto: highwaystarz - Fotolia.com