Eine Heizungsregelung passt die Systemtemperaturen an den individuellen Bedarf der Nutzer an. Eine moderne Regelung vermeidet, dass zu viel Wärmeenergie produziert und vorgehalten wird und minimiert die Verluste beim Verteilen. Das steigert die Energieeffizienz der Wärmeerzeuger. Darüber hinaus ermöglicht die Regelung den Eingriff in den Heizbetrieb, beispielsweise zur Nachtabsenkung oder für ein Urlaubsprogramm. Richtig eingestellte Heizungsregler sowie Thermostate an den Heizkörpern gewährleisten ein energiesparendes Heizen.

 

Arten der Heizungsregelung

1. Heizungsregelung nach Raumtemperatur

Hier ist die aktuelle Raumtemperatur die Stellgröße, die verändert werden soll. Der Raumfühler hängt beispielweise im Wohnzimmer und die anderen Räume werden mittels Thermostat auf den Heizkörpern nachgeregelt. Aus der Differenz zwischen Wunschtemperatur und Istwert des Wohnzimmers ermittelt der Heizungsregler die notwendige Vorlauftemperatur, die dann beim Kessel quasi in Auftrag gegeben wird.


Vorteile:

  • Schnelles Reagieren der Regelung nach Raumtemperatur, besonders bei offener Architektur vorteilhaft  


Nachteile:

  • Die Temperaturregelung der Wohnräume erfolgt in Abhängigkeit von einem Führungsraum
  • Erhitzt der Referenzraum, beispielsweise durch Sonneneinstrahlung, bleiben andere Räume dadurch unterversorgt
  • Eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung ist schwierig bei unzureichender Wärmedämmung des Gebäudes

 

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2. Witterungsgeführte Heizungsregelung

Bei der heute am meisten verwendeten Heizungsregelung erfolgt die Regelung über einen Außentemperaturfühler. Aus dem Messwert der Außentemperatur ermittelt die Heizungsregelung mithilfe der Heizkurve die passende Vorlauftemperatur. Die Heizkurve muss manuell durch den Heizungsinstallateur an das jeweilige Gebäude angepasst werden. Die Steilheit der Heizkurve gibt an, um wie viel Grad die Soll-Vorlauftemperatur je Grad Celsius Außentemperatur ansteigen soll gegenüber dem Grundwert.

 

Vorteile:

  • Keine Abhängigkeit von Referenzräumen
  • besonders geeignet bei größeren Objekten

                                                                                                       

Nachteile:

  • Anpassung der Vorlauftemperatur nur nach der Außentemperatur bezieht Sonneneinstrahlung und innere Wärmequellen nicht ein

 

Eine moderne Heizungsregelung kombiniert beide Arten der Heizungssteuerung. Dadurch fließen sehr viele Faktoren ein für eine optimale Heizkurve. Für die Feinjustierung werden Thermostatregelventile eingesetzt. Moderne Heizungen bieten mittlerweile Bedienmodule, die sich bequem im gesamten Haus oder via Internet auch von unterwegs zur Heizungssteuerung ansteuern lassen. Smart Home Systeme binden neben der Heizungsregelung noch weitere Funktionen für mehr Wohnkomfort mit ein.

 

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Quelle:  Bosch Thermotechnik
Foto: Buderus

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