Haus- und Wohnungseinbrüche sind leider in vielen Regionen keine Seltenheit. Ein geplanter Umbau oder die energetische Sanierung eines Altbaus sind deshalb gute Anlässe, um auch die Sicherheit Ihrer Immobilie zu erhöhen. Vor allem, wenn Sie dafür mit der KfW Einbruchschutz-Förderung auch noch staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen können. Erfahren Sie bei Effizienzhaus-online, welche Vorteile Sie nutzen können!

 

Hohes Einbruchrisiko bei Türen und Fenstern

Ein Einbruch im privaten Wohnraum richtet nicht nur materiellen Schaden an. Häufig fühlen sich die Bewohner nach einem unerwünschten Besuch in den eigenen vier Wänden auch nicht mehr so wohl, wie es eigentlich selbstverständlich sein sollte. Die Hauptzugangswege für Einbrecher sind Fenster und Türen. Bei Tests und Vorführungen sind die Zuschauer immer wieder schockiert, wie einfach und unauffällig sich verschlossene Fenster und Türen öffnen lassen.
Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Methoden für wirksamen Einbruch- und Diebstahlschutz zu moderaten Kosten. Zwar ist eine absolute Sicherheit kaum erreichbar. Doch auch einfache Mittel eignen sich, um das Einbruchrisiko enorm zu mindern. Statistiken zeigen, dass Diebe den Einbruchsversuch nach maximal fünf Minuten abbrechen oder gut geschützte Objekte erst gar nicht in Betracht ziehen. Das Ziel ist daher, den Aufwand für den Eindringling soweit zu erhöhen, dass das Objekt unattraktiv wird. Mit der KfW-Einbruchschutz-Förderung lassen sich viele Maßnahmen zu akzeptablen Kosten umsetzen.

 

KfW-Förderprogramme mit Zuschüssen und Darlehen

Die KfW Einbruchschutz-Förderung ist integriert in das Programm "Altersgerecht Umbauen". Diese Einordnung führt etwas in die Irre, da die Fördermittel altersunabhängig für alle Antragsteller zugänglich sind. Sie haben die Wahl zwischen einem Zuschuss oder einem niedrig verzinsten Darlehen.

Altersgerecht Umbauen Zuschuss 455E:

  • Förderung mit 20% der förderfähigen Kosten bis zu einem Investitionsvolumen von 1.000 Euro
  • darüber hinaus 10% der förderfähigen Kosten
  • maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit

 

Altersgerecht Umbauen Kredit 159:

  • bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit
  • 0,75 % effektiver Jahreszins

 

Diebstahlschutz mit gesicherten Fenstern

Fenster und Terrassentüren gelten in Fachkreisen als die Haupteinstiegspunkte für Einbrecher. Zum einen sind rückwärtige Fenster und Terrassen nicht von der Straße aus einsehbar. Und zum anderen lassen sie sich ohne besondere Sicherung mit etwas Übung innerhalb von weniger als einer Minute öffnen: Mit einem einfachen, unauffälligen Schraubendreher und nur wenig Lärm.
Das Programm der KfW für Einbruchschutz fördert unter anderem Zusatzschlösser an Fenstern und Terrassentüren. Die zusätzlichen Fixierungen erschweren die gewaltsame Öffnung deutlich und führen in der Regel zum Abbruch des Einstiegsversuchs.

 

Alte Türen als Sicherheitsrisiko

Auch eine veraltete Haustür ist ein hohes Sicherheitsrisiko. Vor allem, wenn der Eingangsbereich von der Straße aus schlecht einsehbar ist. Das Schloss im klassischen Sinn zu "knacken" ist meist gar nicht nötig. Auch eine Haustür lässt sich oft mit einem geschickt angesetzten Schraubenzieher leicht aufhebeln.
Gelingt das nicht, kann der Einbrecher den Zylinder mit einem Handwerkzeug aufbohren oder mit Hilfe einer Saugglocke den Schließzylinder ausreißen. Besonders gefährdet sind Eingangstüren mit einem einfachen Rahmen aus Pressspan: Hier lässt sich mit einem einfachen Ruck das innen liegende Schließblech ausbrechen und der unbefugte Zugang gelingt in wenigen Sekunden.
Eine moderne Haustür erschwert den Zugang durch einfache, konstruktive Lösungen. So lässt sich auch gleichzeitig die Energieeffizienz und der Schallschutz verbessern. Ein Querriegel ist eine sehr wirkungsvolle Sicherung auch für Haustürmodelle mit mangelhafter Stabilität. Für die Anschaffungs- und Installationskosten können Sie KfW-Einbruchschutz-Förderung beantragen.

 

Zugangskontrolle gegen ungebetene Gäste

Die Sicherheit in Ihrer Abwesenheit ist ein wichtiger Aspekt. Ebenso wichtig ist es aber, ungebetene Gäste nicht versehentlich selbst in die Wohnung zu lassen. Ein klassischer Türspion ist ein bewährtes Mittel, um vor dem Öffnen zu prüfen, wer Sie besuchen möchte. Noch sicherer ist eine Gegensprechanlage mit oder ohne Videofunktion, die sich auch im Altbau einfach und kostengünstig nachrüsten lässt.

 

Alarmanlage und Smarthome-Funktionen

Technische Lösungen für besseren Einbruchschutz sind eine sinnvolle Ergänzung für den physischen Einbruchschutz. Eine Alarmanlage mit Sensoren an Fenstern und Türen hat eine stark abschreckende Wirkung. Gleiches gilt für die Smarthome-Integration von Beleuchtung, Multimedia-Geräten und Rauchmeldern mit akustischem Alarm.
Meist genügt schon die Anwesenheitssimulation, um potentielle Einbrecher abzuschrecken. Erfolgt ein unbefugter Zutritt, helfen auffällige Geräusch- und Lichtsignale, den Schaden zu begrenzen. Auch für diese Elemente Ihres Sicherheitskonzeptes gilt die KfW-Einbruchschutz-Förderung.

 

Antragstellung vor Kauf und Installation

Der Antrag auf KfW-Einbruchschutz-Förderung muss erfolgen, bevor Sie die entsprechenden Anschaffungen tätigen oder Handwerker beauftragen. Der Zuschuss lässt sich unkompliziert über das Online-Portal der KfW beantragen. Für ein Darlehen wenden Sie sich an Ihren Finanzierungsberater: Dieser beantragt den günstigen Förderkredit in Ihrem Auftrag. Prüfen Sie außerdem je nach geplanter Maßnahme auch die vorteilhaften Kombinationen mit den KfW-Förderinstrumenten für Energieeffizienz.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: rcfotostock - fotolia.com

 

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