Die Heizungssteuerung beginnt am Steuergerät im Heizungskeller und endet am manuell bedienten Thermostat. Eine passende und bedarfsgerechte Einstellung hilft, nur so viel Wärme zu erzeugen, wie auch benötigt wird. Das ist für die Umwelt ebenso schonend, wie für den Geldbeutel. Erfahren Sie bei Effizienzhaus-online, mit welchen Systemen sich die Heizung smart und komfortabel steuern lässt und welche Heizungssteuerungen für welchen Bedarf zu empfehlen sind!

 

Manuelle Heizungssteuerungen: Einfach und günstig

Die manuelle Heizungssteuerung ist einfach und simpel, aber wenig flexibel. Sie hält die voreingestellte Temperatur, bis die Regelung umgestellt wird. Dazu dienen bei alten Systemen einfache Drehregler oder etwas neuere 2-Punkt-Thermostate. Eine präzisere Heizungssteuerung erreichen Sie mit dem Thermostat als 3-Punkt-Regler mit Kaskadenregelung. Diese Art der Heizungssteuerung ermittelt jederzeit die optimale Vorlauftemperatur automatisch aus der Differenz zwischen Soll- und Ist-Temperatur. Mit integrierter Zeitfunktion ist auch eine Nachtabsenkung oder eine etwas höhere Temperatur im Bad am frühen Morgen realisierbar.

 

Digitale Thermostate: Wohlbefinden vorprogrammiert

Der digitale Thermostat bietet im Vergleich zu analogen Modellen eine Reihe interessanter Vorteile. So lässt sich die Temperatur mit einem modernen Heizkörperthermostat smart auf das Zehntelgrad genau regeln und die gewünschten Temperaturen für bestimmte Zeiten können direkt am Thermostat programmiert werden. Auch die Wetterlage lässt sich in die Heizungssteuerung über einen digitalen Thermostat einbeziehen. Mit detaillierter, bedarfsgerechter Einstellung gehen Sie sicher, dass die Heizanlage nicht zu viel Wärme produziert. Die Einstellung kann komfortabel über App erfolgen. So lässt sich die Heizung von der Arbeit aus bequem hochregeln, wenn sich für den Nachmittag spontan Besuch mit kleinen Kindern ankündigt.

 

Heizen nach Raumtemperatur oder Außentemperatur

Es gibt zwei Prinzipien, nach denen sich die Heizungssteuerung programmieren lässt. Bei der raumtemperaturgeführten Steuerung ist die aktuelle Raumtemperatur ausschlaggebend. Ist es zu kalt, wird die Vorlauftemperatur erhöht, um die gewünschte Temperatur herzustellen. Die Zieltemperatur kann in der Heizungssteuerung voreingestellt und durch einen Dreh am Thermostat manuell umgestellt werden.
Außentemperaturgeführte Heizungssteuerungen sind aufwendiger in der Einrichtung. Bei der Installation wird eine witterungsabhängige Heizkurve oder Heizkennlinie eingestellt, aus der sich je nach Witterung zu jedem Zeitpunkt die optimale Vorlauftemperatur ergibt. Die muss genau auf das Gebäude abgestimmt werden: Eine Aufgabe, zu der einige Erfahrung notwendig ist. So erzeugt die Heizanlage immer die Wärme, die witterungsbedingt benötigt wird. Für die flexible, manuelle Korrektur wird die außentemperaturgeführte Steuerung mit Thermostatventilen an den Heizkörpern kombiniert.

 

Vernetzt heizen: Die Integration der Heizungssteuerung in ein Smart Home-System

Intelligente Heizungsregelungen gehen noch weit über die Erfassung des aktuellen Wärmebedarfs hinaus. Moderne Kessel sind mit digitalen Schnittstellen ausgestattet. Die wichtigsten Komponenten der Wärmeerzeugung können direkt und bedarfsgerecht angesprochen werden. Mit den Steuergeräten des Kesselherstellers wird die Heizungssteuerung weitgehend in die digitale Infrastruktur des Gebäudes integriert.


So kann die Steuerung kontinuierlich "dazulernen" und sich selbstständig auf Ihr Nutzungsverhalten einstellen. Vor- und Rücklauftemperaturen werden flexibel auf den aktuellen Bedarf angepasst und Wärmeverluste selbsttätig intelligent minimiert. Sind verschiedene Elemente der Haustechnik über Netzwerk verbunden, bringt die Interaktion weitere Vorteile. So kann mit einem Bewegungsmelder die Wärmeerzeugung automatisch hoch- bzw. runtergefahren werden. Wenn Sie beim Lüften die Fenster öffnen, schaltet bei entsprechender Vernetzung die Heizungssteuerung automatisch ab, um keine Energie zu verschwenden. Über eine Fernwartungsfunktion kann eine Problemmeldung samt Ersatzteilliste über SMS beim Installateur eintreffen, bevor Sie überhaupt bemerken, dass etwas nicht in Ordnung ist. Mit einer digitalen Heizungssteuerung als Teil Ihres Smart Home-Systems lassen sich Einsparpotentiale und Komfort maximal ausschöpfen.

 

Einsparpotential ermitteln

 

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Budeurs

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