Heizung Urlaubsbetrieb

 

Den wohlverdienten Urlaub sollte man sorglos verbringen können. Deshalb ist es wichtig, die eigenen vier Wände optimal auf den Urlaub vorzubereiten, damit Sie bei der Rückkehr keine bösen Überraschungen erwarten. Ein wichtiger Teil dieser Vorbereitung ist die Heizung. Sollen die Räume während der eigenen Abwesenheit beheizt werden oder ist das Energieverschwendung? Das kommt ganz auf die Jahreszeit an.

 

Die Heizung auszuschalten ist nicht immer die beste Lösung

Wer in den Urlaub fährt, möchte in der eigenen Wohnung möglichst keine Energie verbrauchen. Das kostet nicht nur Geld, sondern ist auch unter Aspekten des Umweltschutzes unnötig. Gerade die Heizung verbraucht einen hohen Anteil der Energie. Deshalb stellt sich hier im Besonderen die Frage, wie die Heizanlage während des Urlaubs eingestellt sein sollte.

Es liegt nahe, die Heizanlage ganz abzuschalten. Denn was nicht läuft, kann auch nichts verbrauchen. Diese Logik geht nicht immer auf. Denn kühlen sich die Temperaturen zu stark ab, verbraucht die Heizung letztlich mehr Energie, um die Räume wieder aufzuheizen. Ähnlich ist es beim Warmwasser. Kühlt der Wasserspeicher gänzlich ab, kann das vermeintliche Sparen ganz schnell zu Mehrkosten führen. Heizung und Warmwasseraufbereitung komplett abzuschalten, lohnt sich also nur bei einem längeren Urlaub. Für den spontanen Wochenendtrip ist diese Methode nicht zu empfehlen. Generell ist die Frage, wie im Urlaub zu heizen ist, in nicht geringem Maße von der Jahreszeit abhängig.

 

Im Sommerurlaub auf das Heizen verzichten

Ob geheizt werden soll oder nicht, bestimmen die vorliegenden Außentemperaturen. Im Sommer kann deshalb die Heizung ausbleiben. Das gilt nicht nur für den Alltag, sondern gleichermaßen für die Urlaubszeit. Ob die Warmwasserversorgung auch abgeschaltet werden sollte, hängt, wie oben beschrieben, von der Art der Heizanlage und der Länge des Urlaubs ab. Bei einem Warmwasserboiler kann beispielsweise Strom gespart werden.

 

Im Winter sollte geheizt werden

Das eigentliche Problem tritt erst im Winter auf. Soll man mehrere Räume heizen, obwohl niemand da ist? Ist das Verschwendung oder doch notwendig? Hierauf ist die Antwort eindeutig: Liegen winterliche Außentemperaturen vor, sollte die Heizung nie ganz ausgeschaltet sein.
Denn wer dadurch sparen will, wird sich wundern. Wie erwähnt, verbraucht es deutlich mehr Energie, ausgekühlte Räume wieder zu beheizen, als sie konstant auf Temperatur zu halten. Sparfüchse sollten hier also vorsichtig sein. Idealerweise fällt die Raumtemperatur auch im Urlaub nicht auf unter 12 Grad. Das macht nicht nur die Rückkehr nach dem Urlaub angenehmer, es ist auch die effektivste Form des Heizens.

 

Schimmel- und Frostgefahr beim Abstellen der Heizung

Wer die Heizung ganz abstellen möchte, geht zudem einige Risiken ein. So fördern zu kühle Raumtemperaturen die Schimmelbildung. Auch deshalb sollte immer eine Grundtemperatur gehalten werden. Idealerweise gibt es Freunde oder Nachbarn, die zusätzlich regelmäßig lüften. Auf diese Weise kann die Luftfeuchtigkeit zusammen mit der ausreichenden Wärme minimiert und Schimmel vermieden werden.


Eine weitere Gefahr stellt der Frost dar. Bei zu niedrigen Temperaturen können die Wasserleitungen einfrieren. Das Wasser kann nicht mehr laufen, was lästig genug ist. Dadurch dehnen sich die Leitungen aber auch aus und können Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall droht also der Wasserrohrbruch bei der Rückkehr aus dem Urlaub. Deshalb sollten auch die Temperaturen in Bad und Küche konstant hoch gehalten werden. Schließlich befinden sich dort die meisten Wasserleitungen.


Welche Heizungseinstellung nun die richtige ist, variiert sicherlich von Heizungsanlage zu Heizungsanlage und hängt auch von der vorliegenden Dämmung ab. Wichtig ist letztlich die Raumtemperatur, welche die Heizung erzeugt. Diese sollte auch im Urlaub nicht unter 12 Grad sinken und idealerweise 15 Grad betragen.

 

Elektronische Hilfen für die Einstellung der Heizung im Urlaub

Um die richtige Raumtemperatur zu finden, gibt es Hilfsmittel. Thermostate, die punktgenau und im Vorfeld programmierbar die Temperatur regeln, könnten eine Investition wert sein. Diese arbeiten sicherlich präziser als Thermostate, die nur die Parameter 1-5 aufweisen und ein gewisses Ausprobieren nötig machen. Moderne Heizanlagen lassen sich sogar per App von unterwegs steuern. So hat man immer den Überblick über die Lage im Haus und kann auch während des Urlaubs auf die Temperatur einwirken. Verändert sich beispielsweise das Wetter und die Außentemperaturen drohen unerwartet doch Frostschäden zu verursachen, wird die Heizung einfach angepasst.


Doch auch wer keine modernen Hilfsmittel hat, sollte sich im Vorfeld des Urlaubs mit seiner Heizung beschäftigen. Der Sommerurlaub ist dabei unproblematisch, im Winterurlaub kann ungenügendes Heizen zu einem echten Problem werden. Welche Ventilstellung am Thermostat welche Raumtemperatur auslöst, muss vorher herausgefunden werden. Dann steht einem sorgenfreien Urlaub nichts mehr im Wege.

 

Weitere Tipps zum Energiesparen finden Sie unter Energiespartipps.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Andrej Popov - Fotolia.com

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