Ist Heizöl gleich Heizöl und was zeichnet den Brennstoff im Vergleich mit anderen Energieträgern wie Gas, Pellets und Strom aus?

 

Heizöl im Vergleich: Heizwert, Emissionen & Co.

Möchten Sie Heizöl einem fundierten Vergleich unterziehen, sollten Sie nicht nur die Heizölpreise betrachten. Dieses Thema ist vor allem wichtig, wenn Sie frisches Heizöl kaufen. Stehen Sie vor der Frage, ob Sie Ihre Ölheizung erneuern oder auf eine andere Heizungsart setzen sollen, trägt ein Vergleich von Heizöl mit anderen Energieträgern zur Entscheidungsfindung bei. Schließlich wirkt sich die Art des Energieträgers auf eventuell erforderliche Umbaumaßnahmen, die laufenden Kosten und die Umwelt aus. Eine zentrale Vergleichsgröße ist der sogenannte Heizwert. Darunter versteht man die Energiemenge, die sich bei der Verbrennung eines Energieträgers pro Kilogramm gewinnen lässt. Je höher der Heizwert, desto mehr Wärme ist beim Heizen nutzbar. Bei einem Vergleich von Ölheizung und Gasheizung schneidet Öl mit 9,8 kWh pro Liter gegenüber Erdgas mit 10,1 kWh pro Kubikmeter etwas schlechter ab. Darüber hinaus sind die Schadstoffemissionen bei einem Heizöl-Vergleich relevant. Auf der Seite "Energieträger im Überblick" finden Sie genaue Informationen zur Klimabilanz von Öl, Gas, Holz, Strom & Co.

 

Heizölsorten im Vergleich: schwefelarm, Bio und mit Zusätzen

Ein Vergleich von Heizöl im engeren Sinne bezieht sich auf die verschiedenen Sorten, die der Markt anbietet. Sie unterscheiden sich in ihren DIN-genormten Eigenschaften, in der Qualität und preislich. Folgende Sorten sind erhältlich:

  • Schwefelarmes Heizöl normal oder Standard enthält maximal 50 mg Schwefel pro kg. Die mit Abstand meistverkaufte Sorte zeichnet sich durch ein gutes Preis-Leitungs-Verhältnis aus.
  • Schwefelarmes Heizöl Super oder Premium enthält zusätzlich Additive, die das Öl länger lagerfähig machen und dafür sorgen, das es weniger Ablagerungen im Kessel hinterlässt. Im Heizöl-Preisvergleich ist es nicht viel teurer als die Normalsorte und lohnt sich gegebenenfalls für Heizungen, die nur selten betankt werden.
  • Biö-Heizöl ist im Vergleich die teuerste Heizölsorte. Sie besteht zu wenigstens drei Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen wie Rapsöl. Aufgepasst: Nicht jede Bioheizölsorte passt zu jeder Ölheizung. Informieren Sie sich vor der Bestellung! Heizöl trägt darüber hinaus die Zusatzbezeichnungen EL (extra leicht), L (leicht), M (mittel) und S (schwer). Sie beziehen sich auf die Dichte, wobei in Heizungsanlagen in Wohnhäusern nur die leicht fließenden EL-Sorten zum Einsatz kommen.
     
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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: VRD - Fotolia.com

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Unabhängig vom verwendeten Energieträger, der Heizölsorte und der CO2-Bilanz lohnt es sich für Sie immer, wenn Sie beim Heizen sparen. Welche Sanierungsmaßnahmen für Sie die besten sind erfahren Sie in unserem Sanierungsrechner.

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