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Einfach. Energie. Einsparen.

Neue Haustür

Mit neuer Haustür Energie sparen und Komfort gewinnen

Bei Sanierung Haustür nicht vergessen

Der erste Eindruck entscheidet, wenn Gäste auf ein Haus zugehen. Ganz im Blickmittelpunkt: die Haustür als Entrée und Visitenkarte. Schickes Design und moderne, komfortable Technik sind heute angesagt. Aber auch bei den Themen Energie sparen sowie Witterungs- und Einbruchschutz punkten neue Haustüren. Deshalb sollte die Haustür bei einer umfassenden Sanierung schon aus funktionalen Gründen nicht außen vor bleiben. Hier unsere Tipps, worauf Hausmodernisierer beim Erneuern ihrer alten Haustür achten sollten.

 

Warum eine neue Haustür?

Neben dem optischen Aspekt, das Haus durch eine neue Haustür aufwerten zu wollen, sind es eher die funktionalen Beweggründe, die für eine neue Haustür sprechen. Besonders Haustüren, die älter als 20 Jahre sind, sollten kritisch untersucht werden. Ein hoher U-Wert der alten Haustür weist auf einen hohen Energieverbrauch hin. Oft zieht es im Winter oder bei stürmischem Wetter durch Dichtungen oder die Haustür an sich ist verzogen. Scharniere und Dichtungen haben sich über die Jahre abgenutzt. Meist macht es eine alte Haustür Einbrechern auch ziemlich leicht, ins Haus zu gelangen. Ein weiteres wichtiges Argument für neue Türen ist ihr Schallschutz. Auf die Dauer kann eindringender Lärm von der Straße nicht nur nerven, sondern auch krank machen. Alte Haustüren mit Einfachverglasung ohne Dämmung und Türdichtung, womöglich noch mit integriertem Briefkasten, gehören ausrangiert. Neue Haustüren überzeugen durch eine gute Isolierung, schützen vor Lärm und halten Einbrecher ab.

 

Materialien und Optik von Haustüren – die Auswahl ist groß

Ganz im Trend liegen Modelle mit einer geschlossenen Türfüllung, deren Seitenteile oft aus Glas bestehen. Eine schnörkellose, hochwertige Optik im Eingangsbereich liegt im Trend. Bei den Farben macht derzeit Grau in allen erdenklichen Farbnuancen das Rennen. Zusätzliche Elemente aus Edelstahl, Holz oder Stein setzen individuelle Akzente, nicht nur als Türgriff. Eine energieeffiziente Beleuchtung wertet die Attraktivität der neuen Haustür weiter auf. Als bewährte Werkstoffe kommen Aluminium, Edelstahl, Holz, Kunststoff und Glas sowie Kombinationen daraus in die Auswahl. Aluminiumtüren sind witterungsbeständiger und formbeständiger als Haustüren aus Holz. Holztüren bestechen durch eine hohe Schallisolierung und durch ihr natürliches Design. Haustüren aus Kunststoff sind die preisgünstigste Alternative und sorgen durch Mehrkammerprofile für eine gute Wärmedämmung. Glas lässt sich in alle Haustüren integrieren und erreicht als Dreischeiben-Isolierglas ebenfalls sehr gute Dämmwerte.

 

Haustür Modelle

Foto: hati - Fotolia.com

 

Vorteile einer wärmegedämmten Haustür

  • Mehr Wärmeschutz, niedrigere Heizkosten
  • Keine Zugerscheinungen mehr, der Wohnkomfort steigt
  • Eine gut gedämmte Haustür ist auch ein guter Schutz gegen Sommerhitze
  • Moderne Haustüren weisen einen höheren Sicherheitsstandard auf

 

Neue Haustür und Energie sparen

Neue Haustüren sind wahre Energiesparer und dämmen durch mehrere Dichtungsebenen. Türen aus Aluminium- oder Edelstahlelementen besitzen thermisch getrennte Profile oder Füllungen aus Polyurethan-Schaum. Bereits von Natur aus sind Holz-Haustüren gut wärmedämmend. Kunststoff-Haustüren dämmen durch die in Kammern eingeschlossene Luft. Eine gute Isolierung und wenig Wärmeverlust - das ist bei Haustüren heute gesetzlich vorgeschrieben. Mit der seit 2014 geltenden EnergieEinsparVerordnung (EnEV 2014) wurde der U-Wert von 2,9 auf maximal 1,8 W/(m²K) verschärft. Der U-Wert muss vom Hersteller ausgewiesen werden. Moderne Haustüren erreichen, je nach Glasanteil auch U-Werte von 1,0 W/(m²K), mit entsprechend gedämmtem Rahmen U-Werte von 0,7 bis 0,8 W/(m²K). Bei der Dämmtechnik von Haustüren hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Mit einer neuen Haustür lässt sich viel Heizenergie sparen und damit auch die Umwelt schonen.

 

Haustür und Einbruchschutz

Neben den Fenstern stellen die Türen die größten Schwachstellen dar, wenn es um Einbruchschutz geht. Gerade hier besteht in vielen Altbauten Nachholbedarf. Neue Haustüren sind nach DIN EN 1627 gegen Aushebeln des Türblattes sowie das Aufbohren oder Herausziehen des Zylinders geschützt. Bei einem Glaseinsatz sollte das Glas bruchsicher sein. Wie widerstandsfähig und damit wie sicher eine neue Haustür ist, beschreiben die Widerstandsklassen RC 1-6 (Resistant Class). Je höher die Klasse, desto sicherer ist die Haustür. Im privaten Bereich raten die polizeilichen Beratungsstellen zu Einbruchschutz durch mindestens RC 2 -Türen. Bei höherem Sicherheitsbedürfnis sollte der Einbruchschutz bei Haustüren eine RC 3 -Tür umfassen.

 

Neue Haustür mit hervorragendem Schallschutz

Auch der Schallschutz für Haustüren ist in einer Richtlinie geregelt, hier die DIN 41109. Sie beschreibt die verschiedenen Schallschutzklassen in Abhängigkeit vom Einsatzort. Der Straßenlärm lässt sich durch besondere Abdichtungen zwischen Zarge und Türfalz, zwischen Tür und Fußboden sowie durch besondere Füllungen reduzieren. Auch die Glaseinsätze sind entsprechend schalldämmend ausgeführt.

 

Top Themen: Automation, Zutrittkontrolle und Smart Home bei Haustüren

Neben mechanischer Sicherung kommen bei neuen Haustüren auch zunehmend automatische Systeme zum Einsatz. Die Haustür öffnet sich dank eines elektrischen Antriebes automatisch. Die Zugangskontrolle erfolgt beispielsweise per Fingerprint oder über das Smartphone. Kein Suchen mehr nach dem Schlüssel. Ein Öffnen von unterwegs ist dann ebenfalls möglich. Neben der Haustür lassen sich auch weitere Hausfunktionen via Smart Home steuern und miteinander vernetzen.

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Barrierefreie Haustüren

Warum beim Haustürkauf nicht gleich an alle Generationen denken? Ein leichtgängiges Öffnen und Schließen der Tür, die Türgriffe auf komfortabler Höhe: Ein barrierefreier Zugang ins eigene Haus sollte breit genug für einen Rollstuhl sein und die Türschwelle entsprechend modifiziert werden. Das erleichtert älteren Menschen das Leben und kommt auch dem Rangieren mit dem Kinderwagen entgegen. Die KfW fördert den Kauf und Einbau einer barrierefreien Haustür.

 

Neue Haustür und Denkmalschutz

Bei Altbauten unter Denkmalschutz gibt es genaue Anforderungen, wie eine neue Haustür aussehen muss, damit sie das Gesamtbild des Hauses nicht stört. Oder die alte Haustür lässt sich behutsam aufarbeiten. Die teuerste Alternative wäre der originalgetreue Nachbau der alten Haustür. Hier ist vor dem Kauf der neuen Tür das Gespräch mit der Denkmalschutzbehörde der erste Schritt.

 

Was kostet eine neue Haustür?

Je nach Design, Material und Zusatzwünschen variieren die Preise für Haustüren sehr stark. Türen mit Standardmaßen sind deutlich günstiger als Türen, die nach Maß angefertigt werden müssen. Auch kosten Türen von Markenherstellern in der Regel mehr als Türen von einem weniger bekannten Hersteller aus dem Ausland. Bei Kunststoff-Haustüren betragen die Preise etwa 1.500 bis 4.000 Euro. Bei einer Aluminium-Haustür etwa 2.000 bis 6.000 Euro. Für eine neue Holz-Haustür ist mit ähnlichen Kosten zu kalkulieren. Besonderheiten wie Glaseinsätze schlagen bei den Preisen extra zu Buche. Zu den reinen Kosten für die Haustür kommen noch die Kosten für die Montage hinzu. Die Montage sollte von einem anerkannten Fachbetrieb ausgeführt werden. Um die Kosten für eine neue Haustür zu reduzieren, können Hausmodernisierer eine KfW-Förderung in Anspruch nehmen oder die Handwerkerrechnung von der Steuer absetzen.

 

Die neue Haustür online kaufen?

Prinzipiell kann die neue Haustür bei einem Baustoff- oder Bauelementehändler bestellt werden. Diese übernehmen oft direkt den Einbau oder vermitteln geeignete Handwerker. Vorteil: Die neue Haustür kann in der Ausstellung besichtigt und unter fachmännischer Beratung mit anderen Haustür-Modellen verglichen werden. Haustüren online kaufen ist eine Alternative hierzu. Vorteile online sind die große Auswahl, die meist günstigeren Preise sowie der leichtere direkte Preisvergleich. Nachteil ist, die neue Haustür nicht in der Hand gehabt und zu haben und nicht zu wissen, wie sie schließt oder wie sich die Verarbeitungsqualität anfühlt. Entscheidungskriterien beim Kauf vor Ort oder online können sein, ob der Hersteller nach dem RAL-Gütesiegel fertigt. Es signalisiert, dass die Qualität stimmt. Unternehmen dürfen das RAL-Gütezeichen erst nach einer gründlichen Prüfung nutzen. Auch Handwerker können sich für den Einbau nach den RAL-Gütekriterien zertifizieren lassen.

 

Förderung für neue Haustüren

Wer seine Haustür nicht im Rahmen einer kompletten Sanierung erneuert, sondern als Einzelmaßnahme, erhält von der KfW im Rahmen des Programm “Energieeffizient Sanieren“ eine Förderung als Zuschuss (KfW-Programm 430) oder als zinsgünstiger Kredit (KfW-Programm 152). Die Zuschuss-Höhe für eine neue Haustür beträgt 10 Prozent der förderfähigen Kosten (Material und fachgerechter Einbau). Die zurzeit sehr niedrigen Zinsen werden bei einem Kredit von der KfW den aktuellen Marktentwicklungen angepasst. Für mehr Einbruchschutz vergibt die KfW im Programm 455 (Altersgerecht Umbauen) einen Zuschuss für einbruchhemmende neue Haustüren oder für eine Nachrüstung an der bestehenden Haustür. Dafür kann vor der Sanierung ein Zuschuss in Höhe von zehn Prozent beantragt werden. Einzuhalten sind bei einer Beantragung die technischen Mindestanforderungen der KfW. Die neue Haustür darf einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) haben und der U-Wert der Außenwand sollte besser sein als der der neuen Haustür. Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden.

 

Darauf sollten Sie bei der neuen Haustür achten

  • Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) müssen bei der Erneuerung der Haustür eingehalten werden.
  • Dämmung und umlaufende Türdichtung sind ein Muss, Beschläge sollten einfach zu justieren sein.
  • Nur ein fachgerechter Einbau gewährleistet die Energieeffizienz der neuen Haustür.
  • Nicht nur auf die Dämmung, sondern auch auf den Sicherheitsstandard achten!

 

Sparpotential ermitteln  

Einen detaillierten Überblick über alle Fördermöglichkeiten zur energetischen Sanierung finden Sie mit wenigen Klicks in unserer Fördermittelauskunft.

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Quelle:  Bosch Thermotechnik
Foto: Matthias Buehner - Fotolia.com

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