Gaszentralheizung

Gaszentralheizung im Überblick

Die Gaszentralheizung ist die am meisten verbreitete Heizungsart in Europa. Sie versorgt ganze Häuser mit Wärme, arbeitet effizient und benötigt wenig Platz. Hier erfahren Sie, welche Vorteile die Gaszentralheizung hat und welche Nachteile Sie in Kauf nehmen müssen.

 

Die Gaszentralheizung: was versteht man darunter?

Die Gaszentralheizung kann als Sammelheizung verstanden werden, die mit einer zentralen Therme ein ganzes Haus beheizt und gegebenenfalls auch mit Warmwasser versorgt. Die Therme ist an die Gasleitung des Hauses angeschlossen und kann mit Erdgas – die häufigste Gasart -, Flüssig- oder Biogas betrieben werden. Über die Therme verlaufen Leitungen zu den einzelnen Heizkörpern im Haus. Eine Gaszentralheizung kann auch mit alternativen Heizarten wie einer Wärmepumpenheizung zusammen arbeiten.

 

Die Vorteile der Gaszentralheizung

Moderne Gasthermen lassen sich sehr platzsparend aufstellen, sodass die Gaszentralheizung immer mehr auch für Einfamilienhäuser mit wenig Raum für eine Heizungsanlage infrage kommt. Die Therme benötigt rund einen Quadratmeter Platz im Heizungskeller und lässt sich an der Wand befestigen – ähnlich wie eine Gasetagenheizung. Zudem macht der Gesetzgeber keine Vorgaben zum Aufstellort, auch der Dachboden oder eine Nische ist geeignet. Ein Lagerraum, wie er etwa bei einer Ölheizung oder einer Pelletheizung notwendig ist, ist ebenfalls überflüssig. Zudem benötigt die zentrale Gasheizung keinen Schornstein. Abgase werden über eine eigene Leitung abgeführt, die ebenfalls nur wenig Platz benötigt. Ein vorhandener Schornstein kann dann etwa für einen offenen Kamin genutzt werden.
Gasthermen, die mit Brennwerttechnik arbeiten, sind besonders effizient und lassen sich auch zur Warmwasserbereitung nutzen. Das Wasser wird nur auf Anforderung erhitzt und nicht gespeichert. Somit minimiert sich die Gefahr einer Verkeimung des Wassers.

 

Preiswerte Heizungsart

Insgesamt ist die Gaszentralheizung eine vergleichsweise günstige Heizungsart. Ist Ihr Haus bereits an eine Gasleitung angeschlossen und ersetzt die Gaszentralheizung eine andere Heizungsform wie etwa Öl, bleiben lediglich die Kosten für die Therme und den Anschluss. Thermen, die mit Brennwerttechnik arbeiten, sind sehr effizient, sodass der Gasverbrauch niedrig bleibt. Verbinden Sie die Gaszentralheizung zusätzlich mit einer nachhaltigen Heizungsart wie Solarthermie oder Erdwärme, lassen sich die Heizkosten zusätzlich senken. Für moderne Gaszentralheizungen sind Fördermittel des Bundesamtes für Wirschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhältlich.

 

Die Nachteile der Gaszentralheizung

Wird die Gaszentralheizung im Mehrfamilienhaus betrieben, kann es Nachteile für die Mieter geben: Die Heiztemperatur lässt sich immer nur zentral für alle Heizkörper einstellen, als Mieter haben Sie damit keine Möglichkeit, sie individuell auf Ihre Bedürfnisse einzustellen. Darüber hinaus ist Gas ein fossiler und damit endlicher Brennstoff. Das macht auch die Preisentwicklung unsicher: Steigen die Gaspreise, kann die Gaszentralheizung sich von einer sehr günstigen Heizart zu einem teuren Spaß entwickeln. Hausbesitzer können dieses Risiko senken, in dem sie zusätzlich in erneuerbare Heizungsarten investieren. Zudem sind Sie mit einer Gasheizung vom Ausland abhängig, denn nur wenig Erdgas stammt aus Deutschland.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Bosch Thermotechnik GmbH

 

 

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