Haustür

Neue Haustüren sind chic und überzeugen mit einer hervorragenden Wärmedämmung. Die einbruchhemmende Sicherheitsausstattung sorgt für ein sichereres Gefühl.

 

Energieeffizienz und Einbruchschutz stehen bei der KfW im Vordergrund

Im Herbst und Winter merkt man es ganz deutlich. Es zieht durch die alte Haustür, im Innern ist es ungemütlich und die Heizkosten steigen unnötig. Neue Haustüren punkten mit tollem Design, erstklassiger Energieeffizienz sowie einem deutlichen Plus an Wohnkomfort und einem hervorragenden Einbruchschutz. Und: Die KfW stellt für die Erneuerung der Haustür Förderung in unterschiedlichen Programmen bereit.

 

Haustüren aus Kunststoff, Edelstahl, Aluminium oder Holz sind heute wahre Multitalente. Mit ihrem Design sind sie Blickfang für Besucher und sie glänzen mit erstklassiger Wärmedämmung. Sie schützen vor Einbrechern und lassen sich auf Wunsch sehr komfortabel bedienen – dank Zutrittskontrolle per Fingerprint oder einer Ver- und Entriegelung per Smartphone und einer Vernetzung mit anderen Hausfunktionen im Smart Home. Das automatische Öffnen und Schließen sowie ein schwellenfreier Eintritt sind wichtige Kriterien, wenn es um barrierefreies Wohnen geht. Die KfW fördert deshalb den Kauf einer neuen Haustür in unterschiedlichen Programmen. Weitere Informationen zum Kauf einer Haustür erhalten Sie in unserem Artikel "Haustür kaufen: Wärmegedämmt, sicher und elegant".

 

Förderung Energieeffizienz

Als energetische Einzelmaßnahme fördert die KfW den Kauf einer neuen Haustür in Form eines zinsgünstigen Kredits (Programm 152). Der aktuelle Effektivzins beträgt 0,75% pro Jahr (Stand: 10.12.2018). Mit einem Tilgungszuschuss von 7,5% lässt sich die Darlehenssumme noch reduzieren. Im Programm 430 (Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss) erhalten Privatpersonen einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der Investitionskosten. Zuschussbeträge werden allerdings erst ab 300 Euro ausbezahlt. Die Investition muss also eine Summe von 3.000 Euro übersteigen.


Voraussetzungen für eine KfW-Förderung: Kredit und Zuschuss müssen vor Austausch mit einem Energieberater/Sachverständigen bei der KfW beantragt werden. Der U-Wert der neuen Haustür darf maximal 1,3 W/(m²K) betragen. Ein Einbau in Eigenleistung fördert die KfW die Materialkosten. Dazu muss ein Experte die Ausgaben und den fachgerechten Einbau der Haustür bestätigen. Für Kreditantrag und Zuschuss ist die Einschaltung eines Experten für Energieeffizienz von der KfW vorgeschrieben. Beim Kredit erfolgt die Antragstellung über einen Finanzierungspartner (Kreditinstitut), der die Beantragung übernimmt. Der Investitionszuschuss kann direkt über das KfW-Zuschussportal beantragt werden.

Wichtig: Die Anträge müssen vor Beginn der Modernisierungsmaßnahme gestellt werden.

 

Förderung Einbruchschutz

Über das Programm 159 (Kredit) sowie das Programm 455 (Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss) gibt es von der KfW auch eine Förderung für mehr Einbruchschutz. Darunter fallen der Einbau einbruchhemmender Haustüren sowie Wohnungseingangstüren. Ebenfalls gefördert werden beim Einbruchschutz Nachrüstsysteme für bestehende Türen. Die Konditionen für einen Kredit belaufen sich hier aktuell auf einen Effektivzins von 0,75 % p.a. (Stand: 10.12.2018). Beim Programm 455 werden bis 1.600 Euro Zuschuss pro Wohneinheit ausschließlich für Maßnahmen zum Einbruchschutz gewährt. Dabei gilt eine Staffelung der Zuschussbeträge: Für die ersten 1.000 Euro der Investitionskosten beträgt der Zuschuss 20 Prozent, auf jeden weiteren Euro 10 Prozent. Die Investitionskosten müssen hier einen Betrag von 500 Euro übersteigen.

Auch beim Einbruchschutz gibt es für Eigenleistungen Kredit und Zuschüsse. Gefördert werden die Materialkosten, sofern ein Experte neben diesen auch den fachgerechten Einbau bestätigt.

 

Voraussetzungen für eine KfW-Förderung

Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahme bei der KfW gestellt werden. Es bedarf hierzu nicht der Beauftragung eines Sachverständigen. Die neue Haustür muss mindestens der Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 entsprechen sowie einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) aufweisen. Für Haustüren, die nicht zur wärmeumschließenden Gebäudehülle zählen (z.B. Garagentüren), gibt es keine Vorgaben zum U-Wert. Beim Kredit erfolgt die Antragstellung über einen Finanzierungspartner (Kreditinstitut), der die Beantragung übernimmt. Der Investitionszuschuss kann direkt über das KfW-Zuschussportal erfolgen.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik
Foto: Hörmann

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