Ende der Heizsaison: Ziehen Sie Bilanz!

Bilanz Heizkosten

 

Neue Technik für den Heizungskeller: Das Frühjahr ist der optimale Zeitpunkt, um die Erneuerung der Heizung zu planen.

 

Hausbesitzer sollten jetzt Modernisierung der Heizung planen

Experten raten Hausbesitzern, mit dem Ende der Heizsaison eine Bilanz in Sachen Heizkosten und Energieeffizienz zu ziehen: Wie effizient ist die alte Heizung? Wie viel Brennstoff verbraucht sie? Und wie viel Strom schluckt die alte Heizungspumpe? Zwar war der Winter mild, aber die Energiepreise steigen auch in Zukunft immer weiter an. Wer etwas gegen die hohe Heizkostenabrechnung tun will, sollte jetzt die Modernisierung seiner alten Heizung angehen. Viele Maßnahmen bezuschusst der Staat aktuell sogar mit bis zu 45 Prozent.

Noch immer sind viele Heizungen in deutschen Einfamilienhäusern veraltet. Sie laufen in 40 Prozent aller Wohnungen schon mindestens 20 Jahre und verbrauchen viel mehr als eigentlich nötig. In Zeiten steigender Energiepreise entpuppt sich die alte Heizung dabei schnell als Kostenfalle. Die Lösung: moderne Technik im Heizungskeller! Wer beim Heizungstausch dann noch erneuerbare Energien berücksichtigt, profitiert gleich mehrfach. Denn mit dem Verbrauch sinken nicht nur die Heizkosten. Hausbesitzer erlangen eine größere Unabhängigkeit von ihren Energieversorgern und schonen dank geringerer CO2-Ausstöße auch das Klima und die Umwelt.

 

Der richtige Zeitpunkt für die Heizungsmodernisierung

Veraltete Technik im Heizungskeller ist der Energiefresser schlechthin. Zu große Heizkessel, ungeregelte Heizungspumpen, fehlender hydraulischer Abgleich und Uralt-Thermostate: All das treibt die Kosten unnötig in die Höhe und belastet zudem auch die Umwelt. Das Frühjahr und damit das Ende der Heizsaison ist der beste Zeitpunkt, um die Modernisierung der Heizung zu planen. Denn dann kann die Erneuerung der Heiztechnik unkompliziert in der warmen Jahreszeit stattfinden, ohne dass es zu Komforteinbußen für die Bewohner kommt. Dabei gilt: Ist die Heizung älter als zwanzig Jahre, lohnt sich der Austausch in den meisten Fällen. Dann bietet der Markt wesentlich effizientere Wärmeerzeuger. Ein Beispiel dafür sind Brennwertheizungen, die verborgene Energie aus dem Abgas zurückgewinnen. Wer eine alte Öl- oder Gasheizung auf Brennwerttechnik umrüsten lässt, spart dabei oft bis zu 30 Prozent seiner Heizkosten ein.

 

Erneuerbare Energien nutzen

Zwar lohnt sich allein schon der Einbau einer neuen Heizungspumpe, weil diese deutlich weniger Strom verbraucht. Doch am effektivsten ist häufig ein kompletter Austausch der alten Heizung. Wer sich im Zuge dessen auch noch für erneuerbare Energien entscheidet, profitiert zusätzlich von günstigeren Energiepreisen. So sind Holzpellets meistens deutlich günstiger als Heizöl. Und wer auf Sonnenenergie setzt, bekommt diese sogar umsonst. Hausbesitzer können entweder den kompletten Wärmebedarf mit Erneuerbaren Energien abdecken oder sie kombinieren diese mit traditionellen Brennstoffen: Bei einer Hybridheizung werden Heizsysteme wie Ölheizung und Gasheizung mit Solarthermie oder Wärmepumpe optimal ergänzt. So können Hausbesitzer bei ihrem gewohnten Energieträger bleiben, ohne sich von einem einzigen Brennstoff abhängig zu machen.

 

Neue Heizung: Schrittweise Modernisierung nach Maß

Wer nicht gleich einen kompletten Heizungstausch finanzieren kann, für den bietet eine stufenweise Modernisierung die beste Lösung. Gerade erneuerbare Energien lassen sich Schritt für Schritt ins Heizsystem einbinden. So können sich auch Hausbesitzer mit kleinem Geldbeutel die Energiewende im Heizungskeller leisten. Zusätzlich entspannen hohe Zuschüsse vom Staat die finanzielle Lage: So bekommen Hausbesitzer, die einen neue Gasbrennwertheizung einbauen, 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten vom Staat erstattet. Im Austausch gegen eine alte Ölheizung sind sogar Zuschüsse von bis zu 40 Prozent möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass regenerative Energien wie die Solarthermie mindestens 25 Prozent der Heizlast abdecken. Einen Überblick gibt der Beitrag zur Förderung der Heizung.

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
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