Einbruchschutz ist wichtig - gerade in der Urlaubszeit

Die Förderung für Maßnahmen zum Einbruchschutz an Fenster und Haustür wurde zu Jahresbeginn deutlich verbessert. Die KfW fördert durch Kredit oder Zuschuss.

 

Alle Rollläden runter und in Urlaub fahren, das schreckt Einbrecher heute nicht mehr ab. Rollläden, Fenster, Terrassen- und Balkontüren sowie Haustüren sollten ausreichend Schutz vor Einbruchversuchen bieten, gerade wenn man länger verreist. Neue, einbruchhemmende Fenster und Türen oder entsprechenden Nachrüstsysteme machen das Eigenheim wieder sicherer.

 

Hohe Förderung für Einbruchschutz an Fenster und Haustür sichern

Die KfW fördert Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in den Programmen 159 (Kredit) sowie 455 (Zuschuss). Förderung gibt es für den Einbau einer neuen einbruchhemmenden Haustür oder entsprechender Nachrüstsysteme für Türen und Fenster, ebenso für den Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden. Kredite ab 0,75 Prozent effektiver Jahreszins gewährt die KfW über Finanzierungsinstitute, die den Kreditantrag prüfen und an die KfW weiter leiten. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Im Zuschuss-Programm werden Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz mit 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 1.500 Euro pro Wohneinheit, bezuschusst. Die Förderung von Einbruchschutz hilft effektiv, den Einbrechern ihr Tagwerk zu verderben und Einbruchsversuche scheitern zu lassen.

 

Sichere Fenster und Haustüren einbauen

Wie gut ein Fenster oder eine Haustür gegen Einbruch schützt, zeigt ihre Widerstandsklasse (Resistance Class). Je nach Widerstandsklasse, von 1 bis 6, halten Fenster oder Haustür Einbrechern länger Stand. Für Wohngebäude empfehlen die polizeilichen Beratungsstellen mindestens RC 2 als Einbruchschutz, bei erhöhtem Sicherheitsbedarf RC 3. Achten Sie also bei der Auswahl Ihrer neuen Fenster und Türen auf die Widerstandsklasse und der damit verbundenen Förderung ab RC 2. Das Glas sollte möglichst als Sicherheitsglas ausgeführt werden, das erschwert das Einschlagen der Scheibe erheblich. Auch einbruchhemmende Beschläge mit Pilzkopfzapfen und Glasbruchmelder am Fenster gehören dazu. Die neue Haustür benötigt zusätzlich aufbohrsichere Schließzylinder sowie Sicherheitsverriegelungen. Der Einbau sollte über einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen.

 

Fachbetriebe für Fenster & Türen

Partner finden

 

Ein qualifizierter Fachpartner berät Sie bei gerne zum Thema Einbruchschutz.
Jetzt Handwerker finden

 

Quelle: Bosch Thermotechnik
Foto: Einbruchs-Initiative „Nicht bei mir!“