Sanierung macht mehr aus Erbschaft

Tipps für Hauserben

Mit einer energetischen Sanierung wird aus dem Erbstück ein Schmuckstück.

 

Tipps für Hauserben: Energieeffizienz erhöht Immobilienwert

Wird ein Haus geerbt, ist die Freude anfangs groß. Doch Hauserben haben auch Pflichten. So sind Erben bei einer energetischen Sanierung genauso wie Hauskäufer dazu verpflichtet, für eine ausreichende Wärmedämmung zu sorgen. Denn es gelten die Nachrüstverpflichtungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Entsprechend sind oberste Geschossdecke und Heizungsrohre zu dämmen und Heizkessel, die vor 1978 eingebaut wurden, auszutauschen.
 

Doch nicht nur die Pflichten sprechen für eine energetische Sanierung. Klarer Vorteil: Eine energetische Sanierung erhöht die Energieeffizienz des geerbten Hauses und damit auch den Immobilienwert. Insbesondere wenn das geerbte Haus über Jahre nicht bewohnt oder lange Zeit nicht saniert wurde, sollten die neuen Hausbesitzer sich ein genaues Bild von der Energieeffizienz der Immobilie machen. Experten raten hierfür zu einer Vor-Ort-Energieberatung. Dabei beurteilt ein Fachmann den energetischen Zustand einzelner Bauteile und erstellt einen individuellen Sanierungsplan. Der Staat bezuschusst eine solche Vor-Ort-Energieberatung bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit 400 Euro.

 

Mit Energieberatung und Sanierung Schritt für Schritt zum Effizienzhaus

Hauserben können ihren Altbau mithilfe eines Energieberaters im Rahmen einer energetischen Sanierung Stück für Stück in ein energieeffizientes Haus verwandeln. Ein solches Effizienzhaus zeichnet sich durch niedrige Betriebskosten und deutlich mehr Wohnkomfort aus. Das erhöht folglich auch den Wert der Immobilie. Zu den Sanierungsmaßnahmen, mit denen sich die Energieeffizienz eines Haus spürbar steigern lässt, zählen vor allem die Dämmung von Fassade, Dach, Heizungsrohren und oberster Geschossdecke sowie der Austausch einer veralteten Heizung und der Wechsel zu modernen dreifachverglasten Wärmeschutzfenstern.

 

Mehr Transparenz dank Energieausweis

Experten raten Hausbesitzern im Anschluss an eine energetische Sanierung, sich grundsätzlich einen Energieausweis erstellen zu lassen. Er informiert anhand einer einfachen Farbskala von grün (niedriger Energieverbrauch) bis rot (hoher Energieverbrauch: großer Sanierungsbedarf) über den energetischen Zustand einer Immobilie. Bei späterem Hausverkauf oder Vermietung ist der Besitzer sogar dazu verpflichtet, Interessenten einen Energieausweis vorzulegen, um über die Energieeffizienz des Hauses aufzuklären. Damit kann er zudem ein wichtiges Verkaufsargument belegen: die niedrigen Energiekosten seiner Immobilie.

Finden Sie hier Experten für die Umsetzung Ihrer Sanierung

 

Quelle: dena / Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: pitb - Fotolia.com