Effizienzhaus-online

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Einfach. Energie. Einsparen.

Ökologisch heizen und energetisch sanieren

“Wir heizen mit der Kraft der Sonne, Abfällen der Holzindustrie und einem guten Gewissen.”

 

Karsten (37) und Susanne (35) Wolf nehmen den ökologischen Umbau ihres Eigenheims aus den 1970er Jahren sehr ernst. Für die komplette energetische Sanierung tauschte das Paar die alte Ölheizung durch eine umweltfreundliche Pelletheizung aus, baute sich eine Solarthermie-Anlage auf das Dach zur Warmwassergewinnung und Heizungsunterstützung, ließ die Fenster erneuern und die Außenfassade dämmen. Durch die Rundum-Sanierung können sich Karsten und Susanne ein Maximum an Fördergeldern sichern und senken ihre Heizkosten jährlich um etwa 2.000 €. Durch die umfassende energetische Sanierung erreicht das Haus der Wolf einen Energieeffizienzstandard, der es als KfW-Effizienzhaus 85 qualifiziert, was dem Paar weitere Fördermittel sichern konnte. Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht der umweltfreundlichen Haussanierer.

 

Energetisch sanieren

Energetisch sanieren: neue Dämmung, Pelletheizung, Solarthermie

 

Herausforderung

  • Eigentum: Freistehendes Einfamilienhaus, Baujahr 1973
  • Problem: Heizungssystem veraltet, Dämmung unzureichend
  • Wunsch: Energieeffizienz steigern, Kosten senken, umweltfreundlich heizen
  • Bedürfnis: Komplettlösung aus einer Hand, Heizkosten senken
  • Budget: 70.000 Euro
  • Hinderungsgründe: Zeit, Baustelle
  •  

 

Lösung

  • Empfohlene Heizungsart: Pelletheizung + Solarthermie + Fassadendämmung + Geschossdämmung
  • Kosten der Sanierung: 65.900 Euro
  • Fördermittel: etwa 13.100 Euro durch das BAFA-Förderungsprogramm und den Zuschuss 430 der KfW Bank durch die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 85
  • Vorteile nach Sanierung: Deutliche Steigerung der Energieeffizienz, Haus auch während der Umbaumaßnahmen bewohnbar, schnelle Umsetzung, sofortiger Anstieg des Wohnkomforts
  • Energie-Einsparung pro Jahr: ca. 2.800 Euro
  • Dauer der Maßnahme: 8 Wochen

 

Neue Dämmung, neue Fenster, Solarthermie auf dem Dach, Pelletheizung im Keller – unser Weg in die Energieeffizienz

Selbst bauen kam für uns nicht in Frage. Mit alter Bausubstanz weiß man, was man hat und erspart sich den Stress als Bauherr. Aber das ist auch klar: In Sachen ökologischer Heizung, optimaler Dämmung und bestmöglicher Energieeffizienz ist bei einem alten Haus auf jeden Fall noch Luft nach oben. Also sind wir vor fünf Jahren erst einmal in unser neues Eigenheim eingezogen und haben dann begonnen, das Haus Schritt für Schritt unseren Vorstellungen von Ökologie und Energieeffizienz anzupassen.

Als neue Eigenheimbesitzer ist man gesetzlich dazu verpflichtet, verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. So muss bei einem Haus, das nach dem 01.02.2002 erworben worden ist, ohnehin die Dachdämmung bzw. die Dämmung der ersten Geschossdecke passen und seit 2009 müssen alle Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind , ausgewechselt werden. Dieser Sanierungsverpflichtung mussten wir also auf jeden Fall gerecht werden. Für uns kam dann aber nur die komplette energetische Sanierung in Frage!

Bei der Planung mit dem Sanierungsrechner von Effizienzhaus-online stellten wir fest, dass sogar die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 85 möglich ist. Das bringt natürlich ein Maximum an Förderung bei gleichzeitig hoher Qualität und der Gewissheit, genau die richtigen Stellhebel zu nutzen.

Bei unserem 70er-Jahre-Häuschen waren dafür größere Umbaumaßnahmen erforderlich, um die Energiebilanz für uns akzeptabel zu machen und alle Auflagen für die KfW-Fördergelder für das KfW-Effizienzhaus 85 zu erfüllen. Neue Fenster und eine Dämmung der Außenfassade sowie der obersten Geschossdecke waren die ersten Schritte der umfassenden energetischen Sanierungsarbeiten. Und wie sich gezeigt hat: Nicht nur unser ökologisches Gewissen ist beruhigt, sondern auch das Raumklima und der Wohnkomfort sind nach der Sanierung um ein Vielfaches besser geworden.

Für die Heizung bzw. das Warmwasser war uns schnell klar, dass wir uns für unser Haus im Grünen nur die Kombination aus Solarthermie auf dem Dach und der Pelletheizung im Keller vorstellen konnten. Die Sonne als unendlichen Rohstoff und Holzabfälle in Pellets gepresst als regionalen, nachwachsenden Rohstoff entsprechen dabei voll unserer Vorstellung von Ökologie. Da die Pellets außerdem noch CO2-neutral verbrennen, konnte es uns gar nicht schnell genug gehen, den alten Stinker von Öltank zugunsten einer neuen Pelletheizung los zu werden.

 

 

 

 

KfW-Effizienzhaus – den Energieeffizienz Standard heben, die Kosten senken

Wenn Sie Ihr Zuhause sanieren, lohnt es sich von Anfang an auf die KfW-Effizienzhaus-Standards zu achten. Die KfW fördert bei einer energetischen Sanierung die Standards KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100, 115 und spezielle Standards bei denkmalgeschützten Häusern.

Entscheidend für die Einordnung ist die energetische Qualität der Immobilie nach den Referenzgrößen Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust. Dafür sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) Höchstwerte definiert, die ein vergleichbares Referenzgebäude einhalten muss:

  • -  KfW-Effizienzhaus 100 entspricht den Vorgaben der EnEV
  • -  KfW-Effizienzhaus 85 benötigt 85 % der Energie des Referenzgebäudes
  • -  KfW-Effizienzhaus 55 nur 55 %

 

Achtung: Für die Beantragung und Abnahme, bzw. die Bestätigung der Maßnahmen ist ein Energieberater notwendig.

 

 

Effizienzhaus-online.de: praktische Komplettlösung für Sanierer

So haben wir uns also mit ziemlich genauen Vorstellungen auf die Suche nach einem Partner gemacht, der alle Umbaumaßnahmen und Formalitäten erledigen kann. Auf dem Bosch Serviceportal Effizienzhaus-online wurden wir schließlich fündig. Von der genauen Beratung zu Finanzierung und Fördermitteln, über die benötigten Gerätschaften (Pelletkessel, Solarkollektor, Fenster) bis hin zum Einbau durch Fachkräfte aus der Region können wir hier auf kompetente Vermittlung vertrauen. Nicht zuletzt haben wir über Effizienzhaus-online einen Energieberater gefunden, der uns bei der energetischen Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 85 beraten konnte und die entsprechenden Maßnahmen bestätigen konnte. Der KfW-Förderung stand so nichts mehr im Wege.


Baustelle? Welche Baustelle?

Da wir unser neues altes Haus schon bewohnten, war eine unserer größten Sorgen das Leben auf der Baustelle. Wie sich herausstellte, war diese Angst weitgehend unbegründet, denn trotz umfassender Sanierungsarbeiten, war der Wohnraum kaum betroffen. Die Arbeiten an der neuen Heizung beschränkten sich auf den Keller. Selbst den Pufferspeicher haben wir nach langem hin und her dort unter bekommen. Alle Heizkörper sowie Leitungen und Warmwasserarmaturen blieben unberührt. Für die Solarthermie wurde vor allem auf dem Dach gebaut. Die Fassadendämmung war definitiv die richtige Entscheidung, da ohnehin der Putz erneuert werden musste. Beim Fenstertausch wird die Fassadendämmung darüber hinaus sowieso von Fachleuten empfohlen. Die Bauarbeiten gingen alle von außen vonstatten – da war es auch nicht weiter schlimm, dass die neue Dämmung etwa sechs Wochen Bauzeit in Anspruch genommen hat. Die für das KfW-Effizienzhaus 85 geforderte Dach-Dämmung war bei uns auch kein Problem. Da die Dachbedeckung noch vollkommen intakt war, entschieden wir uns für die preiswerte Dämmung der obersten Geschossebene. Und die neuen Fenster? Ein Witz! Die Fachleute, die wir auf Effizienzhaus-online fanden, brauchten für alle Fenster gerade einmal einen Tag. Die kleinen Schönheitsreparaturen rings rum haben wir selbst übernommen. Schmutz gab es im Wohnraum nahezu keinen und wir mussten lediglich den Bereich um die Fenster etwas freiräumen, damit unsere Handwerker gut Platz hatten zum Arbeiten. Das war alles!

 

 

  Die Kombination aus Pelletheizung und Solarthermie auf einen
  Blick:

 
  • + Solarthermie senkt Energiekosten für Warmwasser und Heizung deutlich (bis zu 60 %)
  • + Sonne als kostenlose Energiequelle nutzen
  • + Pellets aus heimischem, nachwachsendem Rohstoff
  • + Pelletheizung mit Solar: 100 % CO2-neutral aus erneuerbaren Energien
  • + Hohe Fördergelder möglich 
 
  • - Funktionsgrad der Solarthermie nimmt bei schlechtem Wetter ab
  • - Solarthermie allein reicht nicht aus

 

 

 

Fassadendämmung Pro und Contra:

 
  • + Das Hausinnere bleibt bei der Sanierung bewohnbar
  • + Kaum Wärmebrücken bei der Außendämmung
  • + KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" nutzen
  • + Steigerung der Energieeffizienz, Senkung der Heizungskosten
  • + Bei der Außendämmung geht kein Wohnraum verloren
  -hohe Kosten
       

 

 

Fensteraustausch Vor- und Nachteile:

 
  • + Erhöhung der Wärmedämmung
  • + Luftdicht
  • + Schallisolierend
  • + Hightech-Verglasung, moderne Rahmen: langlebig, robust und thermisch optimiert
  • + neue Fenster durch KfW-Zuschuss 430 förderungsfähig

 

 
  • - neues Lüftungsverhalten notwendig
  • Einbau = Baustelle 

 

 

  Dachgeschossdämmung auf einen Blick

 
  • + Dachbodendämmung schneller, einfacher und günstiger als die Dämmung des Dachs durchführbar
  • + Kein Wärmeabzug ins kalte Dachgeschoss
  • + Steigerung des WohnkomfortsNeue Dämmung hält im Winter die Wärme im Wohnraum und schützt den Wohnraum im Sommer vor der Sommerhitze des Dachbodens
  • + Dachdämmung ist für den gewünschten Energiestandart für die KfW-Förderung Effizienzhaus 85 nötig

 
  • - Dämmung muss der Energieeinsparverordnung (EnEv 2014) entsprechen
  • - Begehbare Dämmung ist nötig um den Dachboden als Stauraum nutzen zu können

 

"Ich werde jeden Morgen durch die Sonne geweckt – unter der Dusche."

Besonders freuen wir uns über unsere Solarthermie-Anlage. Die Sonne als Energiespender für Warmwasser und die Heizung zu nutzen ist für uns das Naheliegendste überhaupt. Umweltfreundlicher, preiswerter und genialer kann eine Energieform einfach nicht sein. Im Sommer bleibt seit der Sanierung unsere Heizung ausgeschaltet, denn für die Warmwassergewinnung reicht in der Regel unsere Solaranlage voll und ganz aus. So genieße ich jeden Morgen eine heiße Dusche und das gute Gefühl, keinen Cent Heizkosten dafür ausgeben zu müssen und kein bisschen CO2 dafür zu produzieren.


"Umweltfreundlichkeit wird vom Staat belohnt: Die Höhe der Fördergelder war für uns echt überraschend."

Zum Thema Kosten: Eine Sanierung kostet natürlich Geld! Aber CO2-neutrale Heizsysteme wie unsere Pelletheizung, Solarthermie, neue Dämmung und neue Fenster werden staatlich stark gefördert. So mussten wir zwar über 65.000 € in unsere Sanierungsmaßnahmen stecken, mehr als 13.000 € haben wir aber durch BAFA- und KfW-Förderung wieder zurückbekommen. Ziel unserer Umbaumaßnahmen war ja auch die Erreichung eines Energiestandart, der unser Haus für die KfW-Effizienzhaus 85 Förderung qualifizierte. Gemeinsam mit dem Energieberater, der uns über Effizienzhaus-online vermittelt werden konnte, war aber die Beantragung und die Bestätigung der Sanierungsmaßnahmen schnell erledigt und wir konnten uns über das Erreichen des gewünschten Energiestandards – und natürlich die entsprechende Förderung – freuen. Bei der KfW-Bank gibt es mit dem Programm „KfW Energieeffizient Sanieren - Kredit (151)“ sogar die Möglichkeit eines sehr attraktiven, zinsgünstigen Kredits für energetische Sanierungsmaßnahmen. Da aber nach Abzug der Fördergelder der Rest der Umbaukosten durch die deutliche Senkung unserer Energiekosten in wenigen Jahren wieder drin ist, haben wir uns gegen einen weiteren Kredit entschieden, auch wenn die Konditionen wirklich sehr gut sind. So eine Sanierung finanziert sich mit etwas Startkapital also quasi von selbst! Bei der Beantragung der verschiedenen Fördermittel hat uns wieder Effizienzhaus-online sehr geholfen, als Laie wäre man ohne Hilfe ein wenig verloren.

 

 

 

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Älteres Ehepaar | © Fotolia: WavebreakMediaMicro
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