Förderstrategie im Kundengespräch

Foto: © BMWi

Förderung für reine Öl- oder Gasheizungen läuft Ende 2019 aus

Der Förderdschungel soll sich lichten: Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die neue “Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien“ vorgestellt. Damit sollen die bestehenden Beratungs- und Förderprogramme grundlegend reformiert werden. Leitbild ist eine übersichtliche, unbürokratische und zielgruppenfreundliche Förderung. Das begrüßen alle Branchenverbände einhellig. Kritik erntet dagegen der geplante Förderstopp für Brennwert-Heizkessel. Wir zeigen Ihnen, wie die neue Förderung im Gebäudebereich aufgebaut sein wird und was Sie im Kundengespräch künftig beachten sollten.

 

Für den Förderbereich Gebäude wird die Förderung künftig aus drei aufeinander aufbauenden Modulen bestehen, je einem für

 

1. Beratung

2. Einstiegsförderung für Einzelmaßnahmen - Beispiel Erneuerung der Heizung

3. Systemische Förderung für ganzheitliche Maßnahmen - Beispiel Effizienzhäuser

 

Die unabhängige und neutrale Energieberatung soll bei den Hausbesitzern mehr Stellenwert erhalten und deren Inhalte transparenter sowie leichter verständlich sein. Mit modular aufgebauten und inhaltlich ausgeweiteten Beratungsprogrammen, in die der gebäudeindividuelle Sanierungsfahrplan integriert wird. Die Qualitätssicherung in den Beratungsprogrammen wird konsequent weiterentwickelt. Gefördert werden zudem Baunebenkosten, wie die energetische Fachplanung und Baubegleitung, die mit den Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unmittelbar zusammenhängen.

 

KfW- und BAFA-Förderung wird zusammengelegt

Im Gebäudebereich fasst das BMWi die KfW-Programme “Energieeffizient Bauen und Sanieren“ und das “Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien“ des BAFA künftig zur Fördersäule “Energieeffiziente Gebäude“ zusammen. Dabei soll die Förderung für Wärmeerzeuger, die auf fossilen Energieträgern beruhen, Ende 2019 auslaufen. Die Förderung für Hybridsysteme, also die Kombination fossiler Energieträger mit erneuerbaren Energien, wird fortgeführt. Eine Innovationsförderung wird es weiterhin für Brennstoffzellen-Heizungen sowie für einige Modellvorhaben, beispielsweise “Energieeffiziente Gebäude 2050“, geben. Für Hausbesitzer soll es einfacher werden, zielgenau “auf einen Blick“ das für sie geeignete Förderprodukt zu identifizieren. Für alle Förderbereiche wird alternativ eine Kredit- oder Zuschussförderung angeboten. Dabei wird die Förderung durchgängig nach einem prozentualen Anteil an den Investitionskosten bemessen. Die bisher beim BAFA üblichen Festbeträge entfallen. Die Förderkonditionen sind nach dem Prinzip gestaltet:

“Je ambitionierter die Investition, desto attraktiver das Förderangebot“

 

Einheitliches Portal: “One-Stop-Shop”

Unter dem noch sperrigen Begriff “One-Stop-Shop” sollen künftig alle Informationen zur Energieeffizienz auf einem Portal gebündelt werden. Das neue Portal hilft bei den Schritten zur praktischen Umsetzung von Effizienzmaßnahmen: von einem ersten Überblick über das Energiesparen über Angebote zur Energieberatung bis zur Antragstellung und Umsetzung einer Maßnahme zur energetischen Modernisierung.

 

Nur noch bis Ende 2019: Förderung für fossile Heizsysteme

Weisen Sie in Ihren Kundengesprächen auf die auslaufende Förderung hin. So mancher Hausbesitzer, der seine alte Öl- oder Gasheizung durch ein Nachfolgemodell mit hocheffizienter Brennwerttechnik ersetzen möchte, lässt sich mit Blick auf die sich ändernde Förderung zu einem raschen Heizungstausch motivieren. Schließlich gibt es aktuell noch bis zu 3.200 Euro Förderung für eine neue Öl-Brennwertheizung in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage (Angebot IWO/Buderus) sowie mindestens 2.500 Euro € für eine neue Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage. Günstiger kommt Ihr Kunde heute nicht an eine neue, hocheffiziente Heizung, die die Kraft der Sonne gleich mit nutzt. Und eine spätere Ergänzung um einen Heizkamin, einen Pelletofen oder eine Wärmepumpe ist jederzeit möglich.

 

Hier geht es zur Original-Pressemitteilung des BMWi

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

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