Das Internet der Dinge ist längst im privaten Wohnraum angekommen. Hausautomatisierung und Smart Home Steuerung bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten für mehr Komfort, Sicherheit, Effizienz und Lebensqualität. Lesen Sie mehr über Vorteile und Herausforderungen mit digitaler Haussteuerung!

 

Das Smarthome-Prinzip: die moderne Haussteuerung

Die digitale Haussteuerung und Hausautomatisierung ist auch unter dem Begriff Smart Home ein viel besprochenes Thema. Sie steht für die Vernetzung verschiedener Elemente der Haustechnik und steht im engen Zusammenhang mit dem populären Begriff des "Internets der Dinge".

Die wichtigsten Zutaten für die moderne Haussteuerung: Kontinuierlicher Datenaustausch, detailliert programmierbare, digitale Steuerung, zentraler Zugriff von tragbaren Geräten und intelligente, selbstlernende Geräte, die sich Ihren Nutzungsgewohnheiten anpassen.

 

Zentrale Steuerung und ortsunabhängiger Zugriff

In der digitalen Haussteuerung können praktisch alle elektrischen Geräte miteinander vernetzt werden. Als Knotenpunkt wird dafür eine zentrale Instanz benötigt. Das ist der Hub, der auch als Base oder Smart Home Controller bezeichnet wird. In der Regel verfügen diese Geräte über ein Bedienfeld für den zentralen Zugriff.

Gleichzeitig erlauben es Ihnen eingebundene Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks, ortsunabhängig per Smart Home App auf die Haussteuerung zuzugreifen. So regeln Sie von der Arbeit aus die Heizung hoch, wenn sich spontan Besuch mit kleinen Kindern ankündigt. Und vom Urlaub aus prüfen Sie unkompliziert über die >vernetzte Alarmanlage, ob alles in Ordnung ist. Kosten für den Einstieg in das zentrale Haussteuerungs-System: Ab 200 Euro

 

Geräte und Funktionen für die vernetzte Haussteuerung

Schon erwähnt wurde die Heizungssteuerung. Dieses Element spielt bei der Heimautomatisierung eine wichtige Rolle. Zum einen, weil die komplexe Regelungstechnik der Heizanlage zu einer zentralisierten Lösung einlädt. Und zum anderen, weil es sehr attraktiv ist, die Heizkosten und die Umweltbelastung durch möglichst bedarfsgerechtes Heizen zu senken.

Auch Fenster und Rollläden lassen sich in die Haussteuerung einbinden. Fensterkontakte informieren, wenn gelüftet wird. So kann die Heizanlage automatisch herunterregeln. Noch komfortabler gestaltet sich das Lüften mit vernetzten, vorprogrammierten Aktoren, die selbsttätig die Fenster zum Lüften öffnen.

Die Beleuchtung ist ein wichtiges Element für das persönliche Raumempfinden. Über die Haussteuerung mit digitalen Lichtschaltern und Dimmern stellen Sie die Beleuchtung ein, ohne vom Sofa aufzustehen. Eingestellte Profile passen sich außerdem der Nutzung an: Zum Beispiel verdunkelt sich das Licht automatisch, wenn Sie einen Film auf der Heimkinoanlage genießen. Das Erlebnis mit Ihrer Multimedia-Umgebung wird durch die Vernetzung vielfältig aufgewertet: Nutzen Sie paralleles Streamen verschiedener Playlists in unterschiedlichen Räumen. Und reizen Sie die Funktionen intelligenter, selbstlernender Lautsprecher und Fernsehgeräte maximal aus!

Das Thema Sicherheit spielt für viele Nutzer der digitalen Haussteuerung eine wichtige Rolle. Alarmanlage und Brandsensoren können Informationen, Hinweise und Statusberichte direkt auf die verbundenen Smart Phones ausgeben. Mehr Komfort und eine höhere Funktionalität entsteht auch durch die Vernetzung von Küchen- und Haushaltsgeräten.

 

Funkstandards und Kompatibilität

Regelmäßig stellt sich die Frage, nach der besten Art der Vernetzung für eine Smart Home Haussteuerung. WLAN und Bluetooth sind bekannt und vielfältig einsetzbar. Aber beide Technologien sind für Smart Home-Umgebungen nur eingeschränkt sinnvoll.

Daher wurden bereits mehrere verschiedene Standards entwickelt, um das Internet der Dinge praktisch, effizient und kostengünstig umzusetzen. Mehrere Standards bedeutet leider auch immer Probleme mit der Kompatibilität. Wenn Sie sich für einen proprietären Standard eines Herstellers oder einer Gruppe von Anbietern entscheiden, legen Sie sich außerdem auf die dafür geeigneten Geräte fest. Eine bedenkenswerte Alternative vor allem für den Neubau ist die Haussteuerung über feste Verkabelung.

 

Datenschutz und Privatsphäre bei digitaler Haussteuerung

Wenn digitale Daten gesammelt und versendet werden, ist die Frage nach dem Datenschutz ein wichtiges Anliegen. Für Fernwartung, Statistik und zukünftige Produktentwicklung werden bei vielen vernetzten Geräten vom Fitnesstracker bis zum PKW persönliche Nutzungsdaten an Hersteller und Betreiber übermittelt. Das geschieht teilweise automatisch im Hintergrund und ohne Kontrollmöglichkeit des Nutzers. Ein bewusster und kritischer Umgang der Nutzer mit den Möglichkeiten der Smart Home Steuerung ist daher geboten.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: Robert Bosch Smart Home GmbH

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