Immer mehr Heizungskunden interessieren sich für eine digitale Steuerung ihrer Heizung. Das bringt erhebliche Vorteile im Vergleich zu einer analogen Steuerung der Heizung. Allerdings sind Technik und Bedienung erklärungsbedürftig, weil noch ungewohnt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen, die sich interessierte Heizungskunden bei einem Umstieg auf eine digitale Heizungssteuerung stellen.

 

Welche Vorteile bringt eine digitale Heizung?

Im Gegensatz zu einer analog geregelten Heizung, die in Abhängigkeit von der Außentemperatur und einem fest eingestellten Programm funktioniert, können Besitzer einer digitalen Heizung ihr Heizsystem bequem übers Internet vom Wohnzimmer oder von der Ferne aus regeln. So wird die Energieeffizienz über die digitale Steuerung weiter gesteigert. Der Betrieb der Heizung lässt sich optimal auf das Nutzerverhalten abstimmen. Die Heizung lernt regelrecht und passt sich dem Tagesablauf der Bewohner an.

 

Wie lässt sich eine Heizung digital steuern?

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten: Der Heizungsbesitzer kann sich eine App zur mobilen Bedienung installieren, bei Buderus die App EasyControl. Wer keine App möchte, für den steht bei Buderus eine Anbindung über das Webportal www.buderus-connect.de bereit. Wer Wohnen und Heizen mit einer integrierten Gesamtlösung steuern möchte, kann beispielsweise das innovative Bosch SmartHome installieren und Stück für Stück ausbauen. Weitere Informationen zu den besten Steuerungsmöglichkeiten.

 

Was genau kann digital gesteuert werden?

Bei einer digitalen Heizung steht der Heizungsbesitzer in direkter Interaktion mit seiner Heizung und kann nach seinem individuellen Bedarf jederzeit steuern. Als Bedienungs- und Überwachungsfunktionen stehen (herstellerabhängig) zur Verfügung:

  •     eingestellte Raumtemperatur ändern
  •     Schaltzeiten der Heizprogramme verändern
  •     grafische Anzeige des Raum- und Außentemperaturverlaufes
  •     grafische Anzeige des Eintrags der Solaranlage - für den aktuellen Tag oder Monat
  •     Einlesen lokaler Wetterdaten
  •     Wechsel zwischen automatischem Heizprogramm, abgesenktem Heizbetrieb und ständigem 
        Heizbetrieb
  •     Anzeige aktueller Wartungs- und Störmeldungen


Lassen sich internetfähige Heizsysteme in eine Smart Home-Lösung einbinden?

Ja. Eine intelligent vernetzte Gesamtlösung sorgt dafür, dass jeder Raum auf die eingestellte Temperatur aufgewärmt wird. Über eine zentrale Steuereinheit sind alle Komponenten untereinander und mit dem Internet vernetzt, etwa Fenster- und Türkontakte sowie smarte Heizkörperthermostate. Weil das System auf Funktechnik basiert, lassen sich mit dem Bosch SmartHome auch bestehende Wohngebäude ohne bauliche Maßnahmen ausrüsten. Gleichzeitig kann mit diesem System auch die ans Internet angebundene Heizung geregelt werden. Die digitale Heizung ist so ein bedeutender Bestandteil einer intelligenten Haussteuerung.


Lassen sich analoge Heizungen digital umrüsten?

Moderne Heizungen verfügen meist schon über eine werksseitig integrierte IP-Schnittstelle. Sie müssen für den Zugang zum Internet nur noch mit einem Router verbunden werden. Aber auch viele ältere Kessel können online gehen. Hier gibt es ein Internet-Gateway und - je nach Alter - zusätzlich ein Umrüstset.

 

Wo kann ich überprüfen, ob meine Heizung internetfähig ist?

Buderus hat hierfür den Online-Check www.connect-check.de eingerichtet. Dort können Sie auch prüfen, ob der sehr kostengünstige Vernetzungsservice von Buderus in Ihrer Region schon verfügbar ist. Buderus bietet Hardware sowie Installation durch einen Buderus-Servicetechniker zu günstigen Paketpreisen an, Anfahrt inbegriffen. Natürlich beraten auch die Heizungsfachbetriebe vor Ort.

 

Was kostet eine App zur digitalen Heizungssteuerung?

Die App EasyControl steht zum kostenlosen Download im Apple App-Store℠ und im Google Play℠ bereit. Alle bereits App-fähigen Wärmeerzeuger sind bei Buderus mit der Kennzeichnung “EasyControl ready“ versehen.

Die Bosch App auf Google Play

Die Bosch-App im Apple Store

 

Was kostet die Nachrüstung einer älteren Heizung mit einem Gateway?

Die Material- und Arbeitskosten für die Installation eines Gateway (IP-Schnittstelle) belaufen sich auf etwa 200 bis 400 Euro, abhängig von Gerätetyp, Gerätealter sowie Einbausituation. Muss vorab ein Umrüstset eingebaut werden, kommen noch etwa 200 bis 250 Euro hinzu.

 

Welche Vorteile bringt es, wenn der Heizungsinstallateur bei einer digitalen Heizung direkt zugreifen kann?

Auf Wunsch können Kunden Ihre Heizung auch mit dem zuständigen Fachbetrieb vernetzen. Der Heizungsinstallateur hat dann mit seiner App stets den Überblick über alle hinterlegten Heizungsanlagen seiner Kunden. Das spart ihm Arbeits- und Fahrzeit. So kann er beispielsweise die Uhrzeit und das Datum aus dem Internet in die Anlage übertragen, den Heizkessel von Sommer- auf Winterzeit umstellen oder auf Wunsch die Auslegungstemperatur ändern. Und das alles ohne vor Ort sein zu müssen. Er erkennt sofort, welches System läuft, wo eine Störung aufgetreten ist und wo demnächst ein Wartungstermin ansteht. Fehlermeldungen werden automatisch an sein Handy gesendet. Über einen Code kann er sogar die Fehlerursache online sehen, gleich benötigte Ersatzteile mitbringen und den Heizungskunden über eine Störung informieren, noch bevor dieser sie vielleicht bemerkt. Der direkte Draht zur digitalen Heizung bedeutet mehr Sicherheit für den Heizungskunden.

 

Wie steht es um das Thema Datensicherheit bei einer digitalen Steuerung?

Das Thema Datensicherheit hat für den Hersteller Buderus eine hohe Bedeutung: Während der Installation der App EasyControl verbindet sich das Gateway automatisch mit dem Buderus (Bosch) Server. Dieser unterliegt strengsten Sicherheitsrichtlinien. Die Kommunikation zwischen Smartphone und Heizungsanlage ist zudem komplex verschlüsselt und der Zugang via Login und Passwort personifiziert.

 

Gibt es eine Förderung für die Umrüstung auf eine digitale Heizung?

Die KfW fördert Smart Home-Lösungen im Programm 159 (Kredit) sowie im Programm 455 (Investitionszuschuss). Förderfähig sind hier neben Komponenten zur Nachrüstung von automatischen Steuerung (Türen, Fenster, Rollläden) auch Smart Home-Komponenten zur Kommunikation. Dazu zählt die automatische Steuerung der Heizungstechnik.

 

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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Foto: https://www.bosch-smarthome.com/

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