KfW streicht vorhabenbezogene Unabhängigkeit

KFW Vorhabenbezogene Unabhängigkeit

 

Energieberater im Handwerk dürfen ab dem 1. Juni 2014 eine Sanierungsmaßnahme wieder ausführen und die dazugehörigen Zuschüsse beantragen, denn die KfW ändert ihre Förderbedingungen.

Damit bleibt für Handwerksbetriebe verschiedener Branchen ein wichtiger Geschäftszweig erhalten - die Energiewende. Dabei sind viele Gewerke beteiligt und nicht wenige Handwerker haben in Weiterbildungen und neue Techniken investiert. Zum 1. März 2013 hatte die KfW die Förderbedingungen des KfW-Programms 430 geändert, wonach Handwerker nicht mehr gleichzeitig als ausführender Betrieb und Antragssteller von Fördergeldern tätig sein durften. Mit der strikten Trennung von Fördermittelbeantragung und Ausführung wollte die KfW die Qualität der Sanierungsmaßnahmen kontrollieren.

 

KfW ändert Ihre Vorgaben

Ab Juni 2014 ändert die KfW ihre Vorgaben. In den KfW-Förderprogrammen "Energieeffizient Sanieren und Bauen" fällt das Kriterium der "vorhabenbezogenen Unabhängigkeit" weg. Die einzige Bedingung für die gleichzeitige Fördermittelbeantragung und Umsetzung einer Maßnahme ist die Listung des Energieberaters auf der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes.

Noch nicht gelistete Energieberater können sich bis September 2014 mit reduziertem Fortbildungsaufwand in die Energieeffizienz-Expertenliste eintragen. Dabei ist zu beachten, dass von der Beantragung bei der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) bis zum fertigen Eintrag 4 bis 6 Wochen vergehen können - abhängig davon, ob die Unterlagen vollständig sind oder Dokumente nachgereicht werden müssen.

 

Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH

Foto: normankrauss - Fotolia.com

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